Der Brand in der kroatischen Region Omiš fordert ein weiteres Menschenleben – und zwei Schwerverletzte kämpfen weiter um ihr Überleben.
Nach dem verheerenden Brand in der Region Omiš hat ein weiteres Todesopfer die Tragödie vertieft. Im Klinischen Krankenhauszentrum Split erlag eine Person des Jahrgangs 1968 ihren schweren Verletzungen – trotz aller intensivmedizinischen Bemühungen. Es ist bereits der zweite Todesfall in Folge des Brandes: Ein Mann war zuvor ebenfalls seinen Verletzungen nicht mehr entkommen.
Der Großbrand war am 13. August 2026 in der Nähe von Lokva Rogoznica ausgebrochen und hat mittlerweile drei Menschenleben gefordert – eine Person starb bereits am Brandort, zwei weitere später im Krankenhaus. Insgesamt wurden bei dem Brandgeschehen zwischen 36 und 43 Personen verletzt, 14 davon mussten stationär behandelt werden.
Kritische Lage
Derzeit liegen noch zwei weitere Brandopfer auf der Intensivstation in Split. Ihr Zustand gilt nach wie vor als kritisch und lebensbedrohlich. Wie das Klinische Krankenhauszentrum Zagreb mitteilte, hänge der weitere Verlauf maßgeblich davon ab, wie die Patienten auf die laufende Therapie und die chirurgischen Eingriffe ansprechen. Sieben Patienten befanden sich zeitweise in lebensbedrohlichem Zustand und waren auf künstliche Beatmung angewiesen.
„Angesichts des Ausmaßes der Verletzungen wird der Zustand aller Patienten weiterhin als schwer und lebensbedrohlich eingestuft“, hieß es vonseiten des Krankenhauses.
Bangen der Angehörigen
Das Klinische Krankenhauszentrum Split sprach der Familie der zuletzt Verstorbenen sein aufrichtiges Beileid aus. Beide medizinischen Einrichtungen stehen in engem Austausch und beobachten den Zustand der verbliebenen Patienten kontinuierlich.