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Schwer verletzt

15 Meter weit: Alkolenker schleift Jugendlichen nach Kollision mit

15 Meter weit: Alkolenker schleift Jugendlichen nach Kollision mit
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Teenager auf dem Moped, ein Auto dahinter, eine gerade Strecke – dann kracht es. Ein Testergebnis rückt nun in den Fokus.

Ort des Geschehens

Auf der B303 im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich hat sich am Samstagabend, dem 24. Oktober, gegen 21.50 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 43-jähriger Autolenker krachte in das Moped eines 15-Jährigen, das vor ihm unterwegs war. Der Jugendliche trug schwere Verletzungen davon.

Ungeklärte Unfallursache

Nach Angaben der Polizei war der Pkw-Lenker auf der B303 von Grund Richtung Schöngrabern unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache dem Moped vor ihm auffuhr. Der Jugendliche wurde samt Fahrzeug etliche Meter über die Fahrbahn mitgeschleift. Der 15-Jährige blieb schließlich schwer verletzt im Straßengraben liegen, direkt vor dem Pkw.

Ersten Erkenntnissen zufolge geschah die Kollision auf einem geraden Streckenabschnitt in Fahrtrichtung Schöngrabern. Der Wagen fuhr auf das vorausfahrende Moped auf; weitere Ermittlungen sollen klären, wie es dazu kommen konnte.

Gesichert ist: Der 15-jährige Mopedlenker befand sich zum Unfallzeitpunkt auf demselben Fahrstreifen, als ihn der 43-Jährige rammte. Anhaltspunkte für die Beteiligung Dritter oder für witterungsbedingte Ursachen gab es vorerst nicht.

Der Rettungsdienst versorgte den schwer verletzten Jugendlichen bereits an der Unfallstelle und brachte ihn anschließend ins Landesklinikum Horn. Der 43-jährige Autofahrer dürfte leicht verletzt worden sein und wurde zur Abklärung ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Über das genaue Verletzungsbild des Jugendlichen war zunächst nichts bekannt, sein Zustand wurde als schwer eingestuft.

Alkotest positiv

Beim Pkw-Lenker führten die Beamten einen Alkotest durch, der positiv ausfiel. Den Führerschein des 43-Jährigen nahm die Polizei vorläufig ab.

Wie es zum Unfall kam, ist weiterhin offen: Die Exekutive wertet Spuren aus und befragt weitere Personen.

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KO KOSMO-Redaktion
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