Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Deutsche Einwanderungspolitik

Lockerung für Arbeitskräfte aus Westbalkan: Deutschland plant neue Einwanderungsgesetze

Lockerung für Arbeitskräfte aus Westbalkan: Deutschland plant neue Einwanderungsgesetze
(FOTO: iStockphoto/Stadtratte)
1 Min. Lesezeit |

Für den Herbst hat die deutsche Bundesregierung eine Lockerung der Einwanderungsgesetze für ausländische Arbeitnehmer angekündigt. Dabei wird auch eine Gesetzesanpassung für qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Westbalkan geplant, die dann die Einwanderung nach Deutschland erleichtern soll.

Nach Angaben deutscher Medien hat die Bundesregierung bereits neue Entwürfe für das Einwanderungsgesetz und betreffende Vorgaben für qualifizierte Arbeitskräfte vorbereitet. Die Entwürfe sehen laut deutscher Medien eine Lockerung der Kriterien sowohl für unqualifizierte als auch für qualifizierte Arbeitskräfte vor, insbesondere für technische Berufe und Lehrberufe, wie etwa für Elektriker, Köche, Fahrer oder medizinisches Personal, berichtet Bankar.me.

Wie deutschen Medien berichten, seien die Arbeitgeber erleichtert darüber, dass sie jetzt einfacher Arbeitskräfte finden können, aber betonen auch, dass die bisher ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichen würden. Unzufrieden sei man etwa mit den Plänen der Bundesregierung den Fachkräftemangel bis 2026 mit „nur“ 240.000 Beschäftigten zu reduzieren, anstatt mit der zuvor errechneten halben Million, so der Deutsche Arbeitgeberverand.

Bundeskanzler Olaf Scholz plant die Gesetze nicht nur für den Westbalkan zu lockern, sondern auch auf weitere Länder auszudehnen, so das deutsche Handelsblatt.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen