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Ab 1. Juli: Wiener Linien erhöht Ticketpreise

STRASSENBAHN_WIEN
(FOTO: iStock)

In einer bedeutenden Neuausrichtung ihres Ticketangebots haben die Wiener Linien angekündigt, ab dem 1. Juli die Optionen für Zeitkarten zu vereinfachen. Zukünftig erhalten Fahrgäste sowohl für die 7- als auch für die 31-Tage-Tickets die Wahlmöglichkeit zwischen digitalen und nun auch wieder traditionellen Papierformaten. Dieser Schritt folgt auf die ausschließliche digitale Verfügbarkeit dieser Tickets seit dem Jahr 2022 und markiert eine Rückkehr zu flexibleren Fahrkartenoptionen.

Diese Anpassung bedeutet auch das Ende der bisher gewohnten Wochen- und Monatskarten und stellt eine Reaktion auf das Feedback der Nahverkehrsnutzer dar. Mit den neu eingeführten 7- und 31-Tage-Tickets ermöglichen die Wiener Linien eine flexiblere Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Ab der ersten Entwertung sind die Tickets nicht mehr an feste Kalenderzeiträume gebunden, sondern ermöglichen eine individuell wählbare Gültigkeitsdauer.

Anpassungen im Tarifsystem

Im Zuge der Ticketneuordnung werden leichte Preisanpassungen vorgenommen. Ab Juli wird das 7-Tage-Ticket 22,60 Euro kosten, während für die digitale Variante 19,70 Euro zu bezahlen sind. Das 31-Tage-Ticket in Papierform wird für 58,70 Euro erhältlich sein, die personalisierte digitale Ausführung bleibt bei 51 Euro. Diese Preisstruktur reflektiert die Möglichkeit, Tickets auf Papierbasis an andere Nutzer zu übergeben.

Unveränderte Angebote

Auch wenn die Neustrukturierung Änderungen mit sich bringt, so bleiben doch einige Angebote konstant. Die Jahreskarte wird weiterhin zu einem Preis von 365 Euro erhältlich sein. Ebenso erfahren die Preise für Einzeltickets sowie die Zeitkarten für 24, 48 und 72 Stunden keine Veränderung. Diese Stabilität soll den Fahrgästen Planungssicherheit bieten und ein klares Zeichen für das Engagement der Wiener Linien setzen, ein kundenorientiertes und flexibles Nahverkehrssystem zu bieten.