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Neue Betrugsmasche in Slowenien: ARBÖ-Partner als Betrüger entlarvt

(FOTO: iStock/LuckyBusiness)
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Was als erholsame Auszeit in Kroatien beginnen sollte, endete für ein Paar aus Kärnten in einem betrügerischen Fiasko. Eine scheinbar harmlose Autopanne in Slowenien führte sie in die Fänge eines skrupellosen Abschleppdienstes.

Auf dem Weg nach Kroatien erlebte das Paar aus Kärnten den Schock ihres Lebens. Ein Reifen ihres Autos platzte auf einer slowenischen Autobahn. Sie verständigten den ARBÖ, der eine Partnerfirma in Slowenien mit dem Abschleppen beauftragte. Ein vermeintlicher Retter in der Not erschien, doch dies war nur der Beginn einer Odyssee.

Verwirrende Kommunikation

Zierst schien alles sauber abzulaufen. „Es war alles sehr professionell. Der Fahrer sagte, dass alles klar sei und man in der Werkstatt auf uns wartet“, so der Mann gegenüber der „Kleinen Zeitung“.

Die Dinge nahmen allerdings eine seltsame Wendung, als das Paar von einer slowenischen Nummer einen Anruf erhielt, während sich ihr Auto bereits auf dem Abschleppwagen befand. Die folgenden Gespräche vermehrten nur das Chaos, mit gegensätzlichen Aussagen, was ihren Standort und den Zustand ihres Autos anging.

Werkstatt weit weg von Hilfe

Die Reise endete weit weg vom ursprünglichen Standort in einer Werkstatt, die mehr einem Autofriedhof glich. Das Paar wurde mit einer Rechnung von über 1000 Euro konfrontiert, zahlbar nur in bar. Unter dem Druck und ohne Alternativen bezahlten sie widerwillig.

Nachwirkungen

Zurück in Österreich, wurde klar, dass die Reparatur nicht nur teuer, sondern auch mangelhaft war. Die vom ARBÖ initiierte Nachverfolgung des Vorfalls stieß auf bürokratische Hürden und geringe Aussichten auf Erfolg bei der Rechtsverfolgung in Slowenien.

Um andere Reisende vor ähnlichen Erfahrungen zu schützen, empfiehlt der ARBÖ, bei Pannenhilfe durch Dritte besonders wachsam zu sein und im Zweifelsfall direkt beim ARBÖ nachzufragen.