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GROSSE GEFAHR?

Affenpocken: Wie man sich infiziert und welche Symptome auftreten

AFFENPOCKEN
(FOTO: iStock)

Die Affenpocken breiten sich in Europa aus. Gesundheitsbehörden in Nordamerika und Europa haben seit Anfang Mai Dutzende von Verdachtsfällen und bestätigten Fällen von Affenpocken festgestellt, was Anlass zur Sorge gibt, dass sich die in Teilen Afrikas endemische Krankheit ausbreitet.

Die Krankheit, von der sich die meisten Menschen innerhalb weniger Wochen erholen und die nur in seltenen Fällen tödlich verlief, hat in den letzten Jahren Tausende von Menschen in Teilen Zentral- und Westafrikas infiziert, diese taucht in Europa und Nordafrika nur selten auf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte vergangene Woche mit, dass sie die neuen Ausbrüche mit britischen und europäischen Gesundheitsbehörden koordiniere.

Ausschlag und grippeähnliche Symptome

Normalerweise verläuft das Virus meist harmlos und heilt schnell. Derzeit führt das amerikanische „Center for Disease Control and Prevention“ (CDC) eine Auflistung von Symptomen auf, die bei Affenpocken erscheinen könnten: „Fieber, Kopf– und Gliederschmerzen, Rückenschmerzen. Schüttelfrost, Ermüdungszustände und geschwollene Lymphknoten“.

Die Erkrankung dauert zwei bis vier Wochen und die Inkubationszeit soll zwischen 7 und 14 Tagen betragen. In den ersten Tagen setzt das Fieber ein und es bilden sich schlagartige Blasen am Körper. Bevor sich alle Krusten bilden und abfallen, durchlaufen sie einige Stadien.

Sind Affenpocken gefährlich?

Affenpocken verursachen einen milderen Krankheitsverlauf, haben aber eine gemeldete Sterblichkeitsrate zwischen 1 und 10 Prozent, wobei Kinder am ehesten sterben.

Quelle: Faktastisch-Artikel

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