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Alarmstufe 3: Asteroid könnte komplette Großstadt auslöschen

Alarmstufe 3: Asteroid könnte komplette Großstadt auslöschen
FOTO: iStock/ratpack223
2 Min. Lesezeit |

Der entdeckte Asteroid 2024 YR4 sorgt für Aufsehen: Laut aktuellen Berechnungen besteht eine geringe, aber nicht auszuschließende Chance, dass er im Dezember 2032 die Erde treffen könnte.

Neue Berechnungen alarmieren

Der Asteroid mit der Bezeichnung 2024 YR4 sorgt für Aufsehen. Sollte dieser am 22. Dezember 2032 auf der Erde einschlagen, könnte er eine ganze Stadt zerstören. Der Asteroid, der zwischen 40 und 90 Meter groß ist, wurde am 27. Dezember 2024 von Astronomen mit dem ATLAS-Teleskop in Chile entdeckt. Ursprünglich wurde die Einschlagswahrscheinlichkeit auf 1,2 Prozent geschätzt, doch mittlerweile liegt sie bei 2,3 Prozent.

Aufgrund dieser potenziellen Gefahr wird der Asteroid auf der Torino-Skala mit Stufe 3 eingestuft, was bedeutet, dass er besondere Aufmerksamkeit von Astronomen und der Öffentlichkeit erfordert. Potenzielle Einschlaggebiete umfassen den östlichen Pazifik, den Norden Südamerikas, den Atlantik, Afrika, das Arabische Meer und Südasien.

Könnte Stadt auslöschen

Die Europäische Raumfahrtorganisation ESA erklärte: „Ein Asteroid dieser Größe schlägt durchschnittlich alle paar tausend Jahre auf der Erde ein und könnte in einer lokalen Region schwere Schäden verursachen.“ Bruce Betts von der Planetary Society fügte hinzu: „Wenn er über Paris, London oder New York einschlägt, wird die gesamte Stadt und ein Teil der Umgebung ausgelöscht.“

Wenig Zeit für Untersuchung

Um den Asteroiden genauer zu untersuchen, planen Astronomen, das James-Webb-Weltraumteleskop einzusetzen. Die ESA betont: „Es ist sehr wichtig, dass wir unsere Größenschätzung für 2024 YR4 verbessern.“ Die Gefahr, die von einem 40-Meter-Asteroiden ausgeht, sei „eine ganz andere als die eines 90-Meter-Asteroiden“, so die ESA.

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Das James-Webb-Weltraumteleskop, das seit 2022 in Betrieb ist, hat bereits beeindruckende Bilder aus dem All geliefert. Es kann die Infrarotstrahlung eines Asteroiden berechnen, was zu genaueren Schätzungen führt. Geplant ist, dass das Teleskop im März mit der Untersuchung des Asteroiden beginnt, wenn dieser am hellsten erscheint, und die Beobachtungen im Mai fortsetzt. Danach wird YR4 für einige Zeit aus dem Blickfeld verschwinden und erst 2028 wieder sichtbar sein. Bis dahin müssen die gesammelten Daten ausgewertet werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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