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Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt-Schock: Zahl der Jobsuchenden steigt wieder!

Arbeitsmarkt-Schock: Zahl der Jobsuchenden steigt wieder!
(Symbolbild FOTO: iStock)
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Österreichs Arbeitsmarkt bleibt angespannt – doch zwischen den Zahlen zeigen sich erste Risse im trüben Bild.

Im Februar hat sich die Lage auf dem österreichischen Arbeitsmarkt nicht entspannt – wenngleich der Zuwachs an Arbeitslosen etwas moderater ausgefallen ist als in den Monaten zuvor. Zum Monatsende waren laut Arbeitsmarktservice (AMS) insgesamt 436.160 Menschen entweder ohne Beschäftigung oder in Schulungsmaßnahmen – ein Anstieg von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, was 6.220 Personen mehr entspricht.

Die Arbeitslosenquote kletterte damit um 0,2 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent. Im Jänner hatte die Quote noch bei 8,8 Prozent gelegen – dem höchsten Stand seit März 2021. Die Entwicklung zeigt, dass sich die Lage zwar leicht entspannt, jedoch auf historisch hohem Niveau verbleibt.

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Langzeitarbeitslosigkeit steigt deutlich

Besonders betroffen sind Menschen, die bereits lange ohne Arbeit sind: Die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen – Personen mit mindestens einem Jahr AMS-Vormerkung – stieg im Februar um 13,9 Prozent auf 101.976 Personen gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung zeigt, dass sich für viele Betroffene der Weg zurück in den Arbeitsmarkt zunehmend schwierig gestaltet.

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Erste positive Signale

AMS-Vorstand Johannes Kopf blickt mit Unbehagen auf die Entwicklungen im Nahen Osten: „Dieser Konflikt könnte neben all dem menschlichen Leid auch unsere wirtschaftliche Erholung spürbar belasten.“ Gleichzeitig verwies Kopf auf erste positive Signale innerhalb des österreichischen Arbeitsmarkts.

„Obwohl die Zahl der beim AMS als arbeitslos oder in Schulung gemeldeten Personen (…) steigt, zeigen sich in manchen Bereichen bereits klare Anzeichen der prognostizierten Erholung: In Oberösterreich und Kärnten sinkt die Arbeitslosigkeit, zugleich nimmt der Zugang an offenen Stellen erfreulicherweise wieder zu“, so Kopf.