Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Unfall

Indycar-Debüt im Chaos – Mick Schumacher crasht nach 500 Metern (VIDEO)

Indycar-Debüt im Chaos – Mick Schumacher crasht nach 500 Metern (VIDEO)
FOTO: EPA/SIU WU/Screenshot
2 Min. Lesezeit |

Mick Schumachers Indycar-Debüt endete nach wenigen Hundert Metern – doch die nächste Chance lässt nicht lange auf sich warten.

Mick Schumachers Einstieg in die Indycar-Serie hätte kaum unglücklicher verlaufen können. Auf dem Stadtkurs von St. Petersburg, Florida, war das Debüt des 26-Jährigen bereits nach wenigen Hundert Metern beendet – ohne eigenes Verschulden. In der ersten Runde fuhr Schumacher auf den Wagen von Santino Ferrucci auf, nachdem der Amerikaner in einer Kurve abgedrängt worden war und seinen Honda abrupt abbremsen musste. Die anschließende Untersuchung durch die Rennärzte verlief glimpflich: Verletzungen wurden keine festgestellt.

Bewusster Neustart

Für Schumacher ist das Engagement bei Rahal Letterman Lanigan Racing in dieser Saison ein bewusster Neustart. Nachdem er lange auf eine Rückkehr in die Formel 1 gehofft hatte und dieser Wunsch unerfüllt blieb, wagt er nun den Sprung in die stärkste amerikanische Monoposto-Serie. Offiziell wird er dort als Rookie geführt – ein Status, den er selbst nicht gelten lassen will.

„Ich sehe es nicht als Rookiejahr und erlaube mir auch keine Anfängerfehler“, hatte Schumacher vor seinem Indycar-Debüt gesagt. Allerdings fehlte es ihm im Vorfeld an Testkilometern mit dem neuen Fahrzeug, was sich bereits in der Qualifikation bemerkbar machte: Startplatz 21 war das Ergebnis. Aus der elften Startreihe ins Gedränge der ersten Kurven zu geraten, ohne Schaden zu nehmen – das gelang ihm schließlich nicht.

Rückschläge & Neuanfang

Schumachers Motorsportweg war in der Vergangenheit immer wieder von Rückschlägen begleitet. In seinen beiden Formel-1-Saisons 2021 und 2022 kosteten ihn mehrere schwere Unfälle wertvolle Punkte und Vertrauen – am Ende trennten sich die Wege mit dem US-amerikanischen Haas-Team. Es folgte ein Jahr als Ersatzfahrer bei Mercedes, ehe er zwei Spielzeiten in der Langstrecken-WM für Alpine bestritt, darunter auch einen Start beim Klassiker 24 Stunden von Le Mans.

Bereits am kommenden Wochenende wartet der Phoenix Raceway in Arizona auf Schumacher – eine neue Strecke, eine neue Chance.