Unter dem ewigen Eis verbirgt sich ein Schatz – Grönland steht im Fokus globaler Machtspiele. Die arktische Insel lockt mit Rohstoffen trotz extremer Bedingungen.
Grönland hat sich aufgrund seiner umfangreichen Rohstoffvorkommen zu einem Objekt internationaler Machtinteressen entwickelt. Diese Rolle ist für die arktische Insel nicht neu. Das Territorium verfügt über zahlreiche wirtschaftlich relevante Bodenschätze, weist jedoch auch erhebliche strukturelle Defizite auf.
Mit einer Fläche von 2,16 Millionen Quadratkilometern ist Grönland die flächenmäßig größte Insel weltweit – ihre Ausdehnung übertrifft die Gesamtfläche Deutschlands, Polens, Frankreichs, Spaniens und Italiens. Etwa 80 Prozent des Territoriums liegen unter Eis- und Schneemassen, die stellenweise bis zu 3000 Meter Mächtigkeit erreichen.
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Eisfreie Küstenregionen
Die eisfreien Regionen konzentrieren sich auf den zerklüfteten Küstenstreifen und umfassen mit 410.000 Quadratkilometern eine Fläche, die Deutschland an Größe übertrifft, jedoch äußerst dünn besiedelt ist.