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Integration

Asylanten sollen als Altenpfleger ausgebildet werden

Asylanten sollen als Altenpfleger ausgebildet werden
(FOTO: iStock/Jacob Wackerhausen)
2 Min. Lesezeit |

Die prognostizierte Lücke im Gesundheitssektor, die bis zum Jahr 2050 auf erschreckende 200.000 Arbeitskräfte anwachsen soll, könnte teilweise durch die Integration von Asylanten in den Arbeitsmarkt geschlossen werden. Eine kürzlich in Eisenstadt organisierte Informationsveranstaltung zielte darauf ab, diese Personen über die vielfältigen Möglichkeiten in der Pflegebranche aufzuklären.

In Zusammenarbeit mit renommierten Organisationen wie dem Roten Kreuz, dem Hilfswerk, den Sozialen Diensten Burgenland, der Caritas und der FH Burgenland nutzt der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) seine Karriereplattform, um die Brücke zwischen potentiellem Pflegepersonal und den Bedürfnissen des Gesundheitssektors zu schlagen. Tamara Hildner, eine Vertreterin des ÖIF, betonte die Vielfalt der vorgestellten Möglichkeiten. Von direkten Anstellungsangeboten für jene mit Vorkenntnissen bis hin zu Qualifizierungs- und Weiterbildungsoptionen.

Vielfältiges Publikum mit Potenzial

Unter den Teilnehmern der Veranstaltung befanden sich hauptsächlich Flüchtlinge aus der Ukraine, deren Qualifikationen und Sprachniveaus stark variieren. Ziel ist es, diese Veranstaltungen so niederschwellig wie möglich zu gestalten. Damit soll eine breite Palette an Teilnehmern angesprochen werden, um ihnen den Einstieg in den österreichischen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Ein Schlüsselaspekt dabei ist die Bereitstellung von Informationen über Deutschkurse. Von diesen fanden im Zeitraum von Januar bis Mai bereits rund 30.000 landesweit statt.

Quelle: ÖIF

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KO KOSMO-Redaktion
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