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ANSCHLÄGE IN WIEN

Augenzeugenbericht von Puls4-Reporterin: „Ich bin um mein Leben gelaufen“

(FOTO: Screenshot)

Die Journalistin fand glücklicherweise Unterschlupf im Bermuda-Dreieck. Im Telefonat mit KOSMO erzählte sie, wie sie den Anschlag erlebt hat.

„Ich war den gesamten Tag über in der Innenstadt. Wir waren mehrere Journalisten und wollten über den bevorstehenden Lockdown berichten. Ich war für die Gastronomie zuständig“, erzählte A.M.

Während der Vorbereitung für eine Live-Schaltung habe sie die ersten Schüsse gehört. „Bei den ersten Schüssen habe ich mir noch nicht viel gedacht. Es kann ja alles sein – Knallkörper, Luftdruckgewehre, obwohl Menschen schon gelaufen sind“, erzählte die Puls4-Reporterin weiter.

Schüsse in 30 bis 40 Meter Entfernung
Wenig später hörte sie weitere Schüsse, die laut Angaben rund 30 bis 40 Meter von ihrem Aufenthaltsort abgegeben worden seien. „Auf einmal sind Menschen von oben gelaufen gekommen. Sie schrien: ‚Da ist einer mit Maschinengewehr!‘ und ich bin mit der Masse mitgelaufen“.

Mit anderen Personen zusammen lief A.M. in ein Stiegenhaus und wo an unterschiedliche Türen geklopft wurde und jeder der flüchtenden Menschen Unterschlupf in diversen Wohnungen gefunden hat. So auch die Puls4-Reporterin.

„Es war einfach eine Massenpanik und ich bin um mein Leben gelaufen. Glücklicherweise bin ich bei zwei jungen Frauen untergekommen und hier werde ich wohl meine Nacht verbringen“, so die Journalistin weiter. Vom weiteren Geschehen bekam die junge Frau glücklicherweise nur aus den Medien mit.

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