Digitales Bezahlen wird in Bosnien und Herzegowina bald einfacher: Apple Pay steht in den Startlöchern, während der Bankenverband bereits alle Weichen gestellt hat.
Die digitale Geldbörse Apple Pay könnte noch vor Jahresende in Bosnien und Herzegowina Einzug halten. Der Bankenverband des Landes hat bereits alle notwendigen Vorbereitungen getroffen und seinen Teil zur Einführung des mobilen Bezahldienstes beigetragen.
Nun liegt der Ball bei den einzelnen Banken, die individuelle Nutzungsvereinbarungen mit dem Tech-Giganten aus Cupertino aushandeln müssen. Wann genau der Dienst verfügbar sein wird, hängt maßgeblich vom Tempo dieser Verhandlungen ab.
Laut aktuellen Angaben des Bankenverbands befinden sich die größten Finanzinstitute des Landes – darunter Raiffeisen Bank, UniCredit Bank und ASA Banka – bereits in aktiven Gesprächen mit Apple. Ein konkreter Starttermin für den Dienst wird erst nach Abschluss dieser Verhandlungen feststehen.

Europäische Nachzügler
Bosnien und Herzegowina zählt zu den letzten europäischen Ländern, in denen Apple Pay noch nicht verfügbar ist. Der Dienst ermöglicht kontaktloses Bezahlen mit iPhone, Apple Watch und anderen Apple-Geräten, indem Daten von Kredit- oder Bankomatkarten, Bankkonten oder sogar Kryptowährungskonten im Gerät hinterlegt werden.
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Bargeldlose Vorteile
Der Vorteil für Nutzer liegt auf der Hand: Weder Bankkarte noch Bargeld müssen mitgeführt werden – ein kurzes Anhalten des Smartphones oder der Smartwatch am Bezahlterminal genügt.
Während Apple Pay noch auf sich warten lässt, können Verbraucher in Bosnien und Herzegowina bereits auf einige andere digitale Geldbörsen zurückgreifen. Etablierte Lösungen wie m:Wallet, Bamcard und die mobile App der Sparkasse ermöglichen schon heute kontaktloses Bezahlen per Smartphone und werden von einer stetig wachsenden Zahl von Händlern im Land akzeptiert.