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Balkan-Urlauber entsetzt: Hier ist der Liegestuhl teurer als das Hotelzimmer

Balkan-Urlauber entsetzt: Hier ist der Liegestuhl teurer als das Hotelzimmer
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Luxus im Sand: An Montenegros Küste explodieren die Preise für Strandliegen. Während Urlauber in Przno bis zu 250 Euro zahlen, gibt es andernorts noch bezahlbare Alternativen.

An manchen Stränden Montenegros zahlen Urlauber für Liegestühle mittlerweile Preise, die an Hotelübernachtungen erinnern. Besonders exklusiv wird es am Strand Przno, wo zwischen 150 und 250 Euro fällig werden. Auch am Strand Jaz müssen Sonnenanbeter tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr – hier kostet ein Platz inzwischen bis zu 40 Euro.

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Günstigere Alternativen

Deutlich günstiger kommt man in Becici davon, einem der beliebtesten Urlaubsorte an der montenegrinischen Küste. „In Becici liegen die Preise für ein Set mit zwei Liegestühlen und einem Sonnenschirm zwischen 15 und 25 Euro“, erklärt Dusan Dapcevic, der als Gastronom und Rettungsschwimmer vor Ort arbeitet. „In der Hochsaison könnte es eine leichte Erhöhung auf etwa 20 Euro geben. Nach 17 Uhr stehen die Liegestühle dann kostenlos zur Verfügung.“

Wer nach weiteren preiswerten Alternativen sucht, findet diese in Städten wie Bar, Tivat oder Ulcinj, wo für zwei Liegestühle und einen Sonnenschirm meist deutlich weniger als an den Luxusstränden verlangt wird. Im montenegrinischen Landesdurchschnitt kostet ein einzelner Liegestuhl oder Sonnenschirm zwischen 1,5 und 5 Euro, während komplette Sets an weniger exklusiven Stränden für 10 bis 20 Euro erhältlich sind.

Deutliche Preisunterschiede zeigen sich selbst innerhalb desselben Ortes: In verschiedenen Bereichen von Budva variieren die Kosten zwischen 10 und 40 Euro pro Tag. Am exklusiven Strandabschnitt beim Hotel Avala werden hingegen bis zu 150 Euro verlangt. Noch höher liegen die Preise vor der Villa Milocer bei Sveti Stefan, wo Urlauber für zwei Liegen und einen Schirm bis zu 70 Euro bezahlen müssen.

Strandregeln beachten

Dapcevic weist zudem auf wichtige Regeln hin, die an montenegrinischen Stränden gelten: „Ab 17 Uhr ist die Nutzung der Strandausstattung grundsätzlich kostenlos. Außerdem muss jeder Strand in zwei Bereiche aufgeteilt sein – einen mit Sonnenschirmen und Liegestühlen sowie einen zweiten Bereich, der für Besucher mit eigener Ausrüstung freigehalten werden muss.

Die Liegestühle müssen mindestens drei Meter Abstand zum Meer haben.“