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Kletterunfall

Beide Sicherungen versagten: Kletterer stürzt 20 Meter ab

Beide Sicherungen versagten: Kletterer stürzt 20 Meter ab
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2 Min. Lesezeit |

Vier Seillängen, zwei versagende Sicherungen – ein Kletterausflug in Osttirol endet mit einem 20-Meter-Sturz und schwerem Einsatz.

In den Lienzer Dolomiten kam es zu einem schweren Kletterunfall. Ein 29-jähriger Mann stürzte in der Laserz-Nordwand rund 20 Meter in die Tiefe und wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik geflogen.

Der Vorfall ereignete sich am Freitag um etwa 12.40 Uhr. Der 29-jährige Einheimische war gemeinsam mit einem 33-jährigen Deutschen in der Laserz-Nordwand unterwegs. Nachdem das Duo bereits vier Seillängen zurückgelegt hatte, versuchte der Jüngere den Vorstieg – dabei rissen beide Sicherungen aus dem Fels.

Schwere Verletzungen

Der Mann stürzte rund 20 Meter ab und zog sich dabei schwere Verletzungen an Rücken und Kopf zu. Ein Notarzthubschrauber brachte ihn in die Universitätsklinik Innsbruck.

Unmittelbar nach dem Sturz leistete der Begleiter Erste Hilfe und alarmierte die Rettungskräfte. Dank des raschen Eingreifens konnten beide Männer sicher aus dem schwierigen Gelände geborgen werden.

Der Verletzte wurde per Hubschrauber aus der Wand geholt.

Versagende Sicherungen

Zum Unfallhergang teilte die Polizei mit, dass der 29-Jährige während des Kletterns zwei sogenannte Friends (klemmbare Felssicherungen) als Zwischensicherungen im Fels platziert hatte. Beim Ablassen hielten beide nicht stand, was den 20-Meter-Sturz auslöste.

Laut Polizei hatten die beiden Alpinisten zuvor vier Seillängen erfolgreich absolviert und lediglich eine kurze Rast eingelegt.

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KO KOSMO-Redaktion
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