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Tierquälerei

Besitzer ausgeforscht: Hohe Geldbußen für das Aussetzen von Haustieren

Besitzer ausgeforscht: Hohe Geldbußen für das Aussetzen von Haustieren
Symbolbild. (FOTO: iStock/Elena Glomazdo)
2 Min. Lesezeit |

Wien erlebt einen traurigen Rekord: Die Fälle von ausgesetzten Haustieren schnellen in die Höhe. Zahlreiche Tierhalter entziehen sich ihrer Verantwortung auf grausame Weise. Das Wiener TierQuarTier und die Tierschutzombudsstelle ziehen nun erfolgreich Bilanz über jüngste rechtliche Schritte gegen solche Vergehen.

Strafen für Tierquälerei

In den vergangenen Wochen konnten drei Fälle von Tieraussetzung erfolgreich vor Gericht gebracht werden. Jeder dieser Fälle führte zu einer Geldstrafe von 4.000 Euro, zuzüglich eines Kostenbeitrags von 400 Euro. Eva Persy, die Wiener Tierschutzombudsfrau, unterstreicht: „Jeder Akt des Aussetzens eines Tieres wird als schwere Tierquälerei geahndet. Wir senden damit ein klares Signal an die Bevölkerung.“

Fälle, die Herzen brechen

Jemand band eine hochträchtige Hündin allein an einen Pfahl. Ein anderer Tierhalter setzte ein Kaninchen in einem Schuhkarton aus. Und ein dritter band einen Welpen an eine Straßenlaterne – die Geschichten sind herzzerreißend. Glücklicherweise ermittelten die Behörden dank der Chippflicht und aufmerksamer Bürger die Verantwortlichen.

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Signalwirkung gegen Tierleid

Die Tierschutzombudsstelle Wien hofft, dass diese Urteile eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Tierquäler haben. Das Aussetzen von Tieren ist nicht nur eine herzlose Tat, sondern auch eine rechtswidrige Handlung, die empfindliche Strafen nach sich ziehen kann. „Diese Urteile sind ein Schritt in die richtige Richtung, um das Bewusstsein für Tierrechte zu schärfen und Tierleid zu verhindern“, so Persy.

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KO KOSMO-Redaktion
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