Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Ausschreitungen

Betrunkene Schwangere randaliert mit Fußballfans in Zug

Betrunkene Schwangere randaliert mit Fußballfans in Zug
(FOTO: iStock/Beautifulblossom/LSOphoto)
2 Min. Lesezeit |

Eine Gruppe Randalierer hat auf einer Zugfahrt zum Fußballmatch zwischen dem BFC Dynamo und Rot-Weiß Erfurt für Chaos gesorgt. Darunter war auch eine Schwangere, die sich an den Ausschreitungen beteiligte. Die Lage eskalierte, als die Bundespolizei eingriff und zwei Beamte dabei verletzt wurden.

Sachbeschädigung

Die Vorfreude eines Fußballtages bekam eine unerwartete Wendung, als die Gruppe – sechs Männer im Alter von 15 bis 35 Jahren und eine 33-jährige schwangere Frau – das Zugpersonal belästigte und fremdenfeindliche Äußerungen von sich gab. Später kam es zum physischen Widerstand gegen die eingetroffenen Bundespolizisten. Am Bahnhof Teltow endete ihre Reise abrupt: Die Polizei nahm die Randalierer am Bahnhof in Empfang.

Widerstand gegen Polizei

Der 35-jährige Partner der Schwangeren, griff einen Polizisten mit Schlägen an und verletzte einen Polizeibeamten im Gesicht und an der Hand. Die schwangere Frau selbst mischte sich wiederholt ein, um ihren Partner zu befreien, wodurch ein Polizist im Mund- und Handbereich und eine Polizistin am Knie verletzt wurden.

Maßnahmen und Konsequenzen

Erst unter erheblichem Einsatz konnte die Polizei die Gruppe kontrollieren und die Randalierer festnehmen. Wegen verschiedener Delikte, darunter Sachbeschädigung und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, wurden Ermittlungen eingeleitet und die Weiterfahrt zum Spiel verboten. Zwei Männer im Alter von 20 und 23 Jahren, die dennoch versuchten, weiterzureisen, wurden in Unterbindungsgewahrsam genommen.

Geldstrafe

Bei der Schwangeren konfiszierte die Staatsanwaltschaft Erfurt darüber hinaus 400 Euro. Nach dem Fußballspiel wurden die festgenommenen Personen freigelassen. Die Deutsche Bundespolizei appelliert nun an die Öffentlichkeit und sucht nach weiteren Zeugen des Vorfalls.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen