Ein Spaziergang mit ihrem Chihuahua endete für eine 31-Jährige im Krankenhaus. In einem Welser Park griff ein ungesicherter Pitbull an – mit schmerzhaften Folgen.
Eine 31-jährige Frau wurde in einem Park in Wels Opfer eines Hundeangriffs, als sie mit ihrem Chihuahua spazieren ging. Der angreifende Pitbull war weder angeleint noch mit einem Maulkorb versehen. „Ich war kurz nach 11 Uhr mit meinem Chihuahua ,Dito‘ spazieren. Nur 200 Meter von unserer Wohnung entfernt, ist plötzlich ein Pitbull auf uns losgestürmt und hat uns attackiert“, schildert die Betroffene den Vorfall. Um ihren kleinen Hund zu schützen, reagierte sie instinktiv: „Ich hab‘ sofort den ,Dito‘ hochgehoben, damit er nicht von ihm zerfleischt wird.“
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Schwere Verletzungen
Der aggressive Pitbull konzentrierte seine Attacke daraufhin auf die Frau selbst und verletzte sie durch mehrere Bisse. „Er ist an mir hochgesprungen und hat mich in die Jacke gebissen. Im Spital sind dann Verletzungen am Knie und am Sprunggelenk diagnostiziert worden. Ich dachte, der bringt uns um.“ Wie die „Krone“ berichtet, wurden ihre Verletzungen später im Krankenhaus medizinisch bestätigt.
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Betrunkener Hundehalter
Ein zufällig anwesender Rettungssanitäter versuchte, den Hund durch Zurufen abzulenken, doch das Tier reagierte auch ihm gegenüber aggressiv. Der Sanitäter konnte sich nur durch einen Sprung in sein Einsatzfahrzeug in Sicherheit bringen und erlitt dabei Prellungen. Augenzeugen zufolge befand sich der Hundehalter während des Vorfalls in stark alkoholisiertem Zustand.
Während die Polizei auf Anfrage der Tageszeitung „Heute“ noch keine Stellungnahme abgab, bestätigten Sanitäter des Roten Kreuzes den Vorfall auch gegenüber dem ORF.