Brutaler Überfall am Reumannplatz: Fünf Syrer sollen einen Mann wegen Geldschulden mit Messern attackiert haben. Die Polizei hat die Verdächtigen nach wochenlanger Suche identifiziert.
Nach wochenlangen Ermittlungen hat die Wiener Polizei fünf Verdächtige identifiziert, die für einen Messerangriff am Reumannplatz verantwortlich sein sollen. Der Vorfall ereignete sich am 16. Juni 2025 gegen 19 Uhr in Wien-Favoriten, als ein mutmaßlicher Raub eskalierte. Das Hauptopfer erlitt schwere Verletzungen durch Messerstiche, während zwei weitere Männer verletzt wurden, als sie einzugreifen versuchten.
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Ermittlungserfolg
Die akribische Arbeit des Landeskriminalamts Wien führte nun zum Durchbruch. Durch Fotomaterial und intensive Ermittlungen konnten die Beamten fünf Tatverdächtige syrischer Herkunft im Alter zwischen 16 und 24 Jahren identifizieren. Nach bisherigem Ermittlungsstand sollen zwei der Beschuldigten mit Messern auf das Opfer eingestochen haben, ein dritter habe dies versucht.
Tatmotiv
Die übrigen Verdächtigen werden beschuldigt, das Opfer festgehalten und geschlagen zu haben. Als Tatmotiv nennen die Ermittler offene Geldschulden. Die Polizei hat inzwischen einen umfassenden Bericht an die Staatsanwaltschaft übermittelt.
Diese muss nun über das weitere Vorgehen entscheiden, insbesondere über mögliche Festnahmen der Tatverdächtigen.
Aktueller Ermittlungsstand
Wie KOSMO aus Polizeikreisen erfuhr, befinden sich die Ermittlungen weiterhin in vollem Gange. Ein detaillierter Bericht wurde bereits der Staatsanwaltschaft Wien vorgelegt. Über eine mögliche Festnahme der identifizierten Verdächtigen oder die Ausstellung von Haftbefehlen wurde bislang noch nicht entschieden, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft auf Anfrage mit.
Aus den bisherigen Ermittlungsergebnissen geht laut Medienberichten hervor, dass der Streit offenbar wegen einer relativ geringen Geldsumme eskalierte. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen gegen die Verdächtigen wird in den kommenden Tagen erwartet.
📍 Ort des Geschehens