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Messerstich nach Belästigung: 17-Jähriger attackiert Paar in Park

Messerstich nach Belästigung: 17-Jähriger attackiert Paar in Park
FOTO: iStock/Motortion
2 Min. Lesezeit |

Drei Unbekannte, ein Klappmesser und eine gefährliche Drohung: Im Wielandpark eskalierte ein Streit, bei dem ein 18-Jähriger eine Stichverletzung am Rücken erlitt.

Nach einem Messerangriff im Wielandpark in Wien-Favoriten musste am Freitagabend ein 18-Jähriger ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Keplergasse eilten zum Wielandplatz, wo das Opfer bereits von Sanitätern der Berufsrettung Wien erstversorgt wurde.

Der junge Mann schilderte den Beamten, dass er und seine Begleiterin gegen 19.15 Uhr von drei unbekannten Personen belästigt worden seien. Im Zuge der anschließenden Auseinandersetzung zog einer der Angreifer unvermittelt ein Klappmesser und verletzte den 18-Jährigen am Rücken. Vor ihrer Flucht sollen die Täter dem Verletzten noch gedroht haben, ihn umzubringen, sollte er die Polizei verständigen.

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Täter gefasst

Kurze Zeit später gelang es den Einsatzkräften, den mutmaßlichen Haupttäter in Tatortnähe festzunehmen. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 17-jährigen syrischen Staatsangehörigen, der sich nun in Polizeigewahrsam befindet. Das verletzte Opfer wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Die Ermittlungen in diesem Fall hat das Landeskriminalamt Wien übernommen.

Favoriten als Brennpunkt für Messerkriminalität

Der aktuelle Vorfall reiht sich in eine besorgniserregende Entwicklung ein. Seit Einführung der Waffenverbotszone in Favoriten im April 2024 wurden bis März 2025 insgesamt 80 Messer beschlagnahmt, wie offizielle Polizeidaten belegen. Trotz dieser präventiven Maßnahme kommt es weiterhin zu schwerwiegenden Zwischenfällen im 10. Wiener Gemeindebezirk.

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Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl erklärte zwar, dass sich die Gewaltkriminalität in Favoriten seit Einführung der Waffenverbotszone leicht rückläufig entwickelt habe, betonte jedoch, dass die Behörden weiterhin wachsam bleiben müssten. Sozialarbeiter und Polizei verweisen im Zusammenhang mit der Häufung von Messerangriffen unter Jugendlichen in Favoriten auf die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen und sozialer Integration.

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KO KOSMO-Redaktion
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