**Ein 15-jähriger Syrer soll am Reumannplatz in Wien einen 33-jährigen Landsmann mit einem Messer attackiert haben. Der Vorfall ereignete sich in einer ausgewiesenen Waffenverbotszone. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte es sich um eine Vergeltungstat handeln, da der ältere Mann den Teenager einige Tage zuvor ebenfalls mit einem Messer angegriffen haben soll.**
Die Polizei wurde am Sonntagabend gegen 17:40 Uhr alarmiert, nachdem das Opfer selbst die Messerattacke gemeldet hatte. Die Einsatzkräfte der Wiener Berufsrettung versorgten den 33-Jährigen notfallmedizinisch vor Ort und brachten ihn mit leichten Verletzungen in ein Spital.
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Festnahme vor Ort
Bei der Tatortarbeit konnten die Beamten den jugendlichen Tatverdächtigen in unmittelbarer Nähe des Geschehens antreffen. Er wurde zur Einvernahme auf die Polizeidienststelle gebracht, wo er die Vorwürfe jedoch vehement bestritt. Der 15-Jährige gab an, dass es in den vergangenen Tagen mehrfach zu Auseinandersetzungen mit dem älteren Mann gekommen sei, wobei er selbst leichte Messerschnittverletzungen davongetragen habe.
Gegenseitige Anzeigen
Aufgrund dieser Aussagen wurde auch gegen den 33-Jährigen Anzeige erstattet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien wurde der jugendliche Tatverdächtige wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung auf freiem Fuß angezeigt.
Die Ermittlungen zu den gegenseitigen Attacken laufen derzeit auf Hochtouren.