Trotz neuer Waffenverbotszone am Yppenplatz: Ein 26-Jähriger erlitt schwere Schnittverletzungen, die mutmaßliche Tatwaffe wurde gefunden, der Täter bleibt flüchtig.
Nur einen Tag nach Einführung der Waffenverbotszone am 1. August am Yppenplatz in Wien-Ottakring kam es zu einem schweren Zwischenfall. Ein 26-jähriger Mann erlitt am Samstagabend mehrere Schnittverletzungen an Armen und Kopf sowie einen lebensgefährlichen Stich in die Lunge. Der Vorfall ereignete sich gegen 21.45 Uhr, als Zeugen die Polizei wegen einer Auseinandersetzung alarmierten.
📍 Ort des Geschehens
Tatwaffe gefunden
Als die Beamten am Tatort in der Brunnengasse eintrafen, fanden sie das Opfer am Boden liegend vor. Zwei Passanten, die nach eigenen Angaben den eigentlichen Vorfall nicht beobachtet hatten, leisteten bereits Erste Hilfe. In unmittelbarer Nähe entdeckten die Einsatzkräfte ein 30 Zentimeter langes Messer mit Blutspuren, das als mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt wurde.
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Die Berufsrettung Wien transportierte den Schwerverletzten umgehend in ein Krankenhaus, wo er operiert werden musste. Eine Befragung des Opfers war aufgrund seines Zustandes bislang nicht möglich. Die Hintergründe der Auseinandersetzung bleiben vorerst im Dunkeln.
Der oder die Täter sind weiterhin flüchtig.