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Raserei

Mit 205 km/h unterwegs: Motorradfahrer überholt Zivilstreife

Mit 205 km/h unterwegs: Motorradfahrer überholt Zivilstreife
FOTO: iStock/Henadzi Pechan
2 Min. Lesezeit |

205 km/h auf einer Landstraße – und ausgerechnet die falschen Zeugen im Rückspiegel. Für einen 65-Jährigen endet die Fahrt ohne Motorrad.

Auf der B20 in Mariazell hat ein 65-jähriger Motorradfahrer am Dienstag eine Geschwindigkeit von 205 km/h erreicht. Die Mariazeller Straße gilt als beliebte Route unter Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag.

Gegen Mittag beschleunigte der Mann sein Motorrad auf mehr als das Doppelte der dort zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Zum Verhängnis wurde ihm schließlich, dass er kurz zuvor zwei Zivilbeamte überholt hatte, die ebenfalls mit Motorrädern auf der B20 unterwegs waren – mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Die Beamten stoppten den 65-Jährigen daraufhin.

Führerschein weg

Im Zuge der Anhaltung entzog die Polizei dem Mann sowohl den Führerschein als auch das Motorrad. „Das Motorrad wurde vorläufig beschlagnahmt“, schilderte ein Polizist. Zusätzlich wurde gegen den 65-Jährigen Anzeige erstattet.

Gesetzliche Grundlage

Seit dem 1. März 2024 besteht in Österreich die gesetzliche Grundlage, Rasern ihr Fahrzeug abzunehmen. Voraussetzung ist allerdings, dass das Fahrzeug im Eigentum des Lenkers oder der Lenkerin steht. In der Steiermark handelte es sich bei den zuletzt vorläufig beschlagnahmten Fahrzeugen überwiegend um Leasingfahrzeuge.

Ab Oktober 2027 soll die Regelung auf Leasing- und Leihfahrzeuge ausgeweitet werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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