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Großeinsatz

Bombendrohung im ÖBB-Zug: Passagier verschanzt sich in Toilette – Bahnhof evakuiert

Bombendrohung im ÖBB-Zug: Passagier verschanzt sich in Toilette – Bahnhof evakuiert
FOTO: iStock/Teka77
2 Min. Lesezeit |

Ein Wort genügte, um einen Großeinsatz auszulösen: Nach einer Bombendrohung im Zug wurde der Bahnhof Bruck an der Mur komplett evakuiert und gesperrt.

Ein 48-jähriger Fahrgast sorgte für Aufregung in einem Zug nach Bruck an der Mur (Steiermark), als er gegenüber mehreren Mitreisenden behauptete, eine Bombe befände sich an Bord. Nach dieser alarmierenden Aussage verschanzte er sich in der Zugtoilette. Beunruhigte Passagiere wandten sich umgehend an die Zugbegleiterin, die die Notfallkette in Gang setzte. Die Exekutive rückte daraufhin mit neun Streifenwagen zum Einsatzort aus.

Der Bahnhof Bruck an der Mur wurde bereits gegen 18:30 Uhr, noch vor Ankunft des betroffenen Zuges, evakuiert. Der ÖBB-Notfallkoordinator veranlasste die komplette Sperrung des Bahnhofs und stellte den betroffenen Zugverkehr ein. Auch andere im Bahnhofsbereich befindliche Züge mussten den Bahnhof vorübergehend verlassen.

Großeinsatz der Polizei

Nach Einfahrt des Zuges konnten die Einsatzkräfte den 48-Jährigen lokalisieren und festnehmen. Die Beamten räumten den Zug vollständig und führten eine gründliche Durchsuchung durch, bei der kein explosiver Gegenstand entdeckt wurde. Da das persönliche Eigentum der Reisenden noch im Waggon verblieben war, begleiteten Polizisten die Fahrgäste später zurück in den Zug, damit diese ihre Habseligkeiten abholen konnten.

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Folgen des Vorfalls

Gegen 20:00 Uhr wurde der Einsatz beendet, wodurch sowohl der Bahnhof als auch der Zugverkehr wieder freigegeben werden konnten. Der Vorfall führte zu beträchtlichen Verzögerungen im Bahnbetrieb. Nach einer medizinischen Begutachtung wurde der Mann in ein Krankenhaus nach Graz überstellt.

Eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Leoben wird gegen ihn erstattet.

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KO KOSMO-Redaktion
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