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Gewaltdelikte

Brutale Eskalation in Wiener Parks: Zwei Männer niedergestochen

Brutale Eskalation in Wiener Parks: Zwei Männer niedergestochen
FOTO: iStock/nedomacki/Yurikr
2 Min. Lesezeit |

Blutige Donnerstagnacht in Wien: In zwei Parks wurden junge Männer mit Messern attackiert und schwer verletzt. Die Täter sind auf der Flucht, die Polizei ermittelt.

Gleich zwei Vorfälle mit Stichwaffen haben sich am Donnerstag in Wiener Parks ereignet. In beiden Fällen erlitten die Opfer schwere Verletzungen, während die Angreifer unerkannt entkommen konnten.

Der erste Zwischenfall trug sich in einem Park in Wien-Meidling zu. Ein 20-Jähriger hielt sich dort mit zwei Begleitern auf, als es zum Konflikt mit einer anderen Gruppe junger Männer kam. Im Verlauf der Auseinandersetzung zog einer der Kontrahenten ein Messer und verletzte den 20-Jährigen schwer.

Die Polizei wurde erst mit zeitlicher Verzögerung alarmiert. Sanitäter der Berufsrettung Wien versorgten den Schwerverletzten vor Ort und transportierten ihn anschließend in ein Spital. Die unmittelbar eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat nun die weiteren Untersuchungen übernommen.

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Zweiter Angriff

Nur wenige Stunden später kam es zu einem ähnlichen Vorfall im Sonnwendviertel in Wien-Favoriten. Dort gerieten ein 38-Jähriger und ein bislang nicht identifizierter Mann in Streit. Der Unbekannte attackierte sein Gegenüber mit einem spitzen Gegenstand und fügte ihm ernsthafte Verletzungen zu.

Ein 25-jähriger Bekannter des Opfers wurde Zeuge des Angriffs. Auch in diesem Fall gelang dem Täter die Flucht in unbekannte Richtung. Rettungskräfte brachten den verletzten 38-Jährigen ins Krankenhaus.

📍 Ort des Geschehens

Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

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Dramatischer Anstieg der Messergewalt

Die aktuellen Vorfälle reihen sich in eine besorgniserregende Entwicklung ein. Im Jahr 2024 wurden in Wien 956 Delikte mit Stichwaffen registriert – das entspricht fast drei Messerattacken pro Tag und markiert einen neuen Höchststand. Seit 2020 ist die Zahl dieser Vorfälle um fast ein Viertel gestiegen.

Als Reaktion auf die zunehmende Gewalt verstärkt die Polizei ihre Präsenz, besonders in bekannten Brennpunkten. Auch Spezialeinheiten werden eingesetzt, um die Sicherheit in Parks und öffentlichen Räumen zu erhöhen.

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KO KOSMO-Redaktion
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