Start Politik Brutaler Mord von Leonie (13): Kurz „zutiefst betroffen und wütend“
KURZ STATEMENT

Brutaler Mord von Leonie (13): Kurz „zutiefst betroffen und wütend“

(FOTO: BKA/Florian Schrötter)

Nach dem schrecklichen Mord an der 13-jährigen Leonie meldete sich nun auch der Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zu Wort. Das Mädchen wurde „von mehreren afghanischen Männern unter Drogen gesetzt, vergewaltigt, ermordet und wie eine Sache abgelegt“, so Kurz.

Die leblose Leiche einer 13-jährigen Tullnerin Leonie wurde am Samstagmorgen auf einem Grünstreifen in der Viktor-Kaplan-Straße in Wien von Passanten entdeckt. Das Opfer wies mehrere Blutergüsse auf und war scheinbar zu Tode stranguliert worden (KOSMO berichtete)

Wie die Ermittlungen ergeben haben, dürfte die Teenagerin das afghanische Duo flüchtig gekannt haben. „Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte das Mädchen mit den Verdächtigen bekannt gewesen sein“, so Polizeipräsident Gerhard Pürstl am Dienstag in einer Pressekonferenz. Sie sei mutmaßlich freiwillig mit den Beiden in deren Wohnung (in der Nähe des Fundortes der Leiche; Polizei stütz sich auf Zeugenaussage) gegangen sein. Dort sollen die beiden der 13-Jährigen Drogen verabreicht und sie mehrfach missbraucht haben. 

Anlässlich der extremen Brutalität der Tat und der politischen Brisanz des Falles (die mutmaßlichen Täter waren Asylanten), äußerte sich nun Bundeskanzler Sebastian Kurz zu der Situation. Er sprach der Familie des Opfers zunächst sein tiefes Mitgefühl aus: „Niemand kann sich ausmalen welche unvorstellbaren Qualen die Eltern und die ganze Familie durchmachen muss“.

Bundeskanzler „extrem wütend“
„Die Tat macht mich betroffen und extrem wütend“, so der Bundeskanzler. Er halte es für untragbar, dass Menschen angeben Schutz in Österreich zu suchen und dann „barbarische, grausame Verbrechen“ begehen. Auch dass manche Menschen implizieren, die Eltern hätten eine Mitverantwortung gehabt und die Täter wären einfach nur schwer traumatisiert, hält Kurz für „falsch verstandene Toleranz“ und eine „Täter-Opfer Umkehr“ welche „unerträglich und unangebracht“ sei.

Kurz bezog sich dabei auf einen ORF-Journalisten, welcher bei der Pressekonferenz von Innenminister Nehammer die Frage aufwarf, ob man sich denn genügend um junge Afghaner kümmert und ihre Traumatisierungen genug betreue.