Brüssel nimmt den Energydrink-Riesen ins Visier: Red Bull steht unter Verdacht, in den Niederlanden mit fragwürdigen Methoden Konkurrenten ausgebremst zu haben.
Die Europäische Union hat den Salzburger Energydrinkhersteller Red Bull ins Visier genommen. Wie am Donnerstagmittag bekannt wurde, steht das Unternehmen unter Verdacht, seine dominante Marktposition ausgenutzt und den fairen Wettbewerb eingeschränkt zu haben.
Konkret geht es um Geschäftspraktiken in den Niederlanden, wo Red Bull offenbar Strategien eingesetzt haben soll, um einen wichtigen Konkurrenten zu benachteiligen. Bei diesem Mitbewerber handelt es sich vermutlich um den Energydrink-Produzenten Monster.
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Wettbewerbsverzerrung
Die EU-Behörden vermuten, dass der Konzern aus Fuschl am See sowohl finanzielle als auch andere Anreize an Supermärkte und Tankstellen vergeben hat. Ziel dieser Maßnahmen sei es gewesen, den Vertrieb von Konkurrenzprodukten im Energydrink-Segment zu verhindern.
Zu diesem Fall werden in Kürze weitere Informationen erwartet.