Umfassende Modernisierung statt alltäglicher Routine: Die Franz-Josefs-Bahn wird ab Jänner grundlegend erneuert – mit spürbaren Auswirkungen für tausende Pendler.
Die ÖBB nehmen die Franz-Josefs-Bahn unter die Lupe und starten umfangreiche Modernisierungsarbeiten, um den Bahnverkehr für die täglichen Nutzer zu optimieren. „Ziel ist es, den Bahnbetrieb für Pendler:innen noch zuverlässiger und komfortabler zu gestalten“, erklärt das Unternehmen. Der Modernisierungsplan erstreckt sich von Jänner bis Ende Juni 2026 und umfasst neben der Erneuerung von Gleisen und Weichen auch die Sanierung der Haltestelle Wien-Spittelau sowie der Gleishallendecke am Franz-Josefs-Bahnhof.
Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 müssen sich zahlreiche Bahnfahrer auf Veränderungen einstellen. Die S40 und R40 werden vorübergehend nur bis Wien-Heiligenstadt verkehren, während die Stationen Franz-Josefs-Bahnhof und Wien-Spittelau nicht mehr angefahren werden. Für die Linien REX 4 und REX 41 bleibt der Franz-Josefs-Bahnhof weiterhin Endstation.
„Alle Änderungen sind bereits im Jahresfahrplan berücksichtigt und in der ÖBB-Fahrplanauskunft abrufbar“, informiert das Bahnunternehmen. Fahrgäste mit gültigem Ticket für die Wiener Kernzone können während der Bauphase alternativ die Straßenbahnlinie D oder die U-Bahnlinie U4 nutzen.
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Spittelau-Neugestaltung
Die Haltestelle Wien-Spittelau steht vor einer kompletten Neugestaltung und wird daher vom 6. März bis 22. Juni vollständig geschlossen. In diesem Zeitraum entsteht nach Angaben der ÖBB eine „moderne und kund:innenfreundliche Verkehrsstation“, bei der besonderer Wert auf Komfort und Sicherheit gelegt wird.
Gleichzeitig erfolgt der Umbau des Streckenabschnitts zwischen Franz-Josefs-Bahnhof und Wien-Spittelau. Auf einer Länge von etwa 2,5 Kilometern werden neue Gleise verlegt und zehn Weichen installiert, wodurch die Betriebssicherheit erhöht werden soll.
Bahnhof-Sanierung
Die Sanierung der Gleishallendecke am Franz-Josefs-Bahnhof wird in mehreren Phasen von Anfang Jänner bis Ende Juni durchgeführt. Während dieser Arbeiten kommt es zu abschnittsweisen Bahnsteigsperrungen, die auch Änderungen bei den Fußwegen zur Folge haben.
Entsprechende Hinweisschilder werden vor Ort angebracht, um die geänderte Wegeführung anzuzeigen.