Nach dem verlorenen Champions-League-Finale könnte Inter Mailand seinen Erfolgscoach verlieren. Saudi-Arabiens Millionen locken Simone Inzaghi in die Wüste.
Simone Inzaghi steht offenbar kurz vor einem überraschenden Abschied von Inter Mailand. Nach Informationen der Gazzetta dello Sport soll der Erfolgscoach der Vereinsführung nach der Niederlage im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain seinen Rückzug signalisiert haben. Eine offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch alles deutet auf das Ende der vierjährigen Amtszeit des 48-Jährigen hin.
Unter Inzaghis Führung sicherte sich Inter in der vergangenen Saison den Scudetto (italienische Meisterschaft), ein Jahr zuvor führte er die Nerazzurri (Spitzname von Inter Mailand) ins Endspiel der Königsklasse, wo man sich Manchester City geschlagen geben musste.
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Millionen-Angebot
Hintergrund des möglichen Abschieds könnte ein äußerst lukratives Angebot aus Saudi-Arabien sein. Medienberichten zufolge lockt Al Hilal den Italiener mit einem Jahresgehalt von über 20 Millionen Euro in die Wüste.
Sollte sich der Abgang tatsächlich bestätigen, steht Inter vor einem Trainerproblem: Unklar ist, wer die Mannschaft bei der am 14. Juni beginnenden Klub-Weltmeisterschaft in den USA betreuen wird.
Nachfolge-Spekulationen
In der abgelaufenen Serie-A-Saison verpasste Inter als Vizemeister nur knapp den Titel und musste sich mit einem Punkt Rückstand Napoli geschlagen geben. Zu den Gerüchten um Inzaghis Zukunft hat sich der Verein bislang nicht geäußert.
In italienischen Medien wird bereits über mögliche Nachfolger spekuliert – darunter Ex-Profi Cesc Fabregas, der zuletzt mit Como einen beachtlichen zehnten Platz in der Serie A erreichte.