Start NEWS POLITIK Corona-Maßnahmen: Ludwig fordert Öffnung der Bundesgärten
ÖFFENTLICHER RAUM

Corona-Maßnahmen: Ludwig fordert Öffnung der Bundesgärten

(FOTO: Facebook-Screenshot/Michael Ludwig)

Auch wenn in Wien trotz der Corona-Krise Parks geöffnet sind, so trifft diese Regelung nicht auf den Burg-, Volks- und Augarten zu. Grund hierfür: sie werden vom Bund verwaltet.

Die Einführung der strengen Maßnahmen gegen das Coronavirus haben zu Sperren ausgewählter öffentlicher Räume (wie z.B. Spielplätzen, Fußballkäfige und dergleichen) geführt. Die zuständige Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima betonte noch Ende letzter Woche betonte, dass die Parkanlagen und Grünflächen in der Hauptstadt offen bleiben (KOSMO berichtete). Dennoch bleiben die Türen zu den Bundesgärten (z.B. Augarten, Schönbrunner Schlosspark und Burg- und Volksgarten) seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen geschlossen.

In einem Interview mit der „Presse“ unterstrich der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig, dass der Zugang zu öffentlichen Räumen in einer Großstadt anders zu bewerten sei als im ländlichen Raum: „Deshalb dränge ich bei der Bundesregierung weiter darauf, dass die Bundesgärten in Wien, also im dicht verbauten Gebiet, wieder geöffnet werden. Denn je mehr man in einer Großstadt abschließt, desto mehr werden sich bei schönem Wetter dann in den verbleibenden Freiflächen drängen. Das ist kontraproduktiv.“

Öffnung nach Maßnahmen-Lockerung angedacht
Ferner erklärte Ludwig, dass es bereits Gespräche mit dem Bund zu diesem Thema gab und eine Öffnung der Bundesgärten nach der Auflockerung der Maßnahmen geben soll. Dies zeichne sich jedoch laut Meinung des Wiener Bürgermeisters nicht ab, weshalb man bereits jetzt auf eine Öffnung pocht.

Wie aus den Bundesgärten zu hören war, habe man sich für eine Schließung entschlossen, da es „zu sehr hohen Frequenzen und Menschenansammlungen gekommen ist und Sicherheitsabstände nicht eingehalten wurden.“ Der Schutz der Gesundheit der Menschen, sowie die Reduktion sozialer Kontakte habe oberste Priorität. Aus diesem Grund sei die Vermeidung vieler Menschen in Parkanlagen und auf Spielplätzen eine dafür „unerlässliche Voraussetzung.“