Ein einzigartiger Freizeitpark in Vietnam zieht die Aufmerksamkeit internationaler Besucher auf sich, indem er eine ungewöhnliche Hommage an die jüngste Vergangenheit bietet.
Der „COVID-19 Park“ im Tuyen Lam Lake National Tourist Complex in Đà Lạt präsentiert menschengroße Darstellungen des Coronavirus und versetzt die Gäste zurück in die Zeit der Pandemie.

Eine Attraktion mit viralen Skulpturen
Der Freizeitkomplex, der bereits seit 2021 besteht, hat erst kürzlich globale Beachtung gefunden. Mit seinen besonderen Darstellungen zieht er Menschen aus aller Welt an. Unter den Besuchern war auch die britische Urlauberin Ella Violetta, die ihre Eindrücke mit dem South West News Service und auf Instagram teilte. Ihre Aufnahmen zeigen riesige Viren-Skulpturen mit markanten Glupschaugen: „Es war eine so seltsame Erfahrung.“
Touristen kriegen sich nicht ein vor Lachen
Beim Rundgang durch den Park entdeckte Violetta beeindruckende Skulpturen, die den Verlauf der Pandemie bildhaft darstellen. Dazu gehören eine riesige Uhr, die den Zeitablauf Ablauf der Pandemie beschreibt, sowie Szenen, in denen das Virus die Erde auf einer Bahre trägt oder sich vor Gericht verantworten muss. Eine Nachbildung zeigt sogar eine überdimensionale Spritze, die das Virus durchbohrt. Besonders skurril wird es bei der nachgestellten Boxszene zwischen zwei Viren.
Die internationalen Touristen amüsierten sich laut dem Bericht der Britin prächtig: „Ich und die anderen Reisenden konnten einfach nicht aufhören zu lachen. Immer wieder schauten wir uns um, um zu sehen, ob die Vietnamesen es ebenfalls lustig fanden, aber sie schienen alle erstaunlich ernst zu bleiben.“ Die surrealen Szenen taten ihr Übriges: „Aber als man dann um eine Ecke bog und einen menschengroßen Erreger mit Kulleraugen sah, der in einem Gefängnis eingesperrt war, wurde es einfach lustig.“
Einheimische sehen die Sache anders
Auch der irische Reiseblogger Toby Doherty besuchte den Park im Da-Lat-Sculpture-Museum erst vor wenigen Wochen und beschreibt ihn als die seltsamste Attraktion in der Region. „Man kann seine Hände in ein Paar Handschuhe stecken und das Virus selbst verprügeln“, so Doherty.
Die Einheimischen sehen sehen die Ausstellung als „sehr sinnvoll, vor allem für Kinder“. Der Schöpfer, Trinh Ba Dung, mit über 80 Skulpturen, hofft auf Vermittlung einer Botschaft eines „sicheren und friedlichen Vietnams“.
[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“0″]
Ob der Park noch existiert, bleibt unklar, da Violetta selbst die Aktualität ihres Besuchs in Frage stellt. Doch ein kürzlicher Bericht eines irischen Reisebloggers deutet darauf hin, dass die Attraktion weiterhin besichtigt werden kann.