Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht zum Dienstag auf der Westautobahn (A1) im niederösterreichischen Bezirk Amstetten. Ein Kleinbus kollidierte mit dem Heck eines Lastkraftwagens, wodurch der Beifahrer im Kleinbus eingeklemmt wurde. Die Freiwilligen Feuerwehren St. Georgen am Ybbsfelde und Krahof rückten gegen 1 Uhr morgens aus, um den Verletzten mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Wrack zu befreien.
Die Unwetterfront, die zu dieser Zeit über das Mostviertel zog, verursachte keine weiteren Feuerwehreinsätze in der Region. Dennoch waren zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an der Unfallstelle tätig. Der Kleinbus wies massive Beschädigungen auf, während am Heck des Lastwagens vergleichsweise geringe Unfallspuren zu erkennen waren.
⇢ Dramatische Rettung im Unwetter: Frau aus Wrack befreit
📍 Ort des Geschehens
Großeinsatz Rettungskräfte
Das Rote Kreuz koordinierte zeitgleich einen Großeinsatz mit Notarzt und mehreren Rettungsteams zur Versorgung von insgesamt elf Personen aus dem verunglückten Bus. Der verletzte Beifahrer war eingeklemmt und musste mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte befreit und aus dem Fahrzeug gerettet werden. Die Bergungsarbeiten umfassten neben dem stark beschädigten Kleinbus auch einen Anhänger samt darauf transportiertem Pkw, die von der Unfallstelle entfernt werden mussten.
Die Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren, die mit 32 Personen und fünf Fahrzeugen vor Ort waren, arbeiteten laut Einsatzbericht hervorragend mit dem Roten Kreuz zusammen.