Bei einem Unwetter kam es am Mittwochabend zu einem folgenschweren Unfall auf der B36. Eine Autofahrerin geriet auf der Strecke zwischen Vitis und Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug kollidierte zunächst mit einem Verkehrsschild, bevor es in den Straßengraben stürzte und mit dem Heck gegen einen Betondurchlass prallte. Laut Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Waidhofen an der Thaya erlitt die Lenkerin Verletzungen unbestimmten Grades und musste von den Einsatzkräften aus dem Wrack befreit werden.
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Rettung bei Starkregen
Die Rettungsaktion fand unter widrigen Wetterbedingungen statt. Ein Notarztteam übernahm die medizinische Erstversorgung noch im Unfallfahrzeug und leitete sofort eine Schmerztherapie ein. Aufgrund des anhaltenden Starkregens spannten die Helfer eine Schutzplane über das verunglückte Auto. Nach erfolgreicher Stabilisierung konnte die Feuerwehr die Fahrerin aus dem erheblich deformierten Fahrzeug bergen. Die weitere medizinische Behandlung erfolgte anschließend im Rettungswagen.
Bergung abgeschlossen
Das schwer beschädigte Unfallfahrzeug wurde mithilfe eines Ladekrans aus dem Graben gehoben und per Wechselladefahrzeug abtransportiert.
Die Einsatzkräfte konnten ihre Arbeiten nach etwas mehr als 60 Minuten abschließen.
📍 Ort des Geschehens
Unfallhäufung auf der B36
Der aktuelle Unfall ist kein Einzelfall auf diesem Streckenabschnitt. In den vergangenen Monaten kam es mehrfach zu ähnlichen Vorfällen auf der B36 zwischen Vitis und Waidhofen an der Thaya. Am 2. Dezember 2024 wurde ein Jeep nach einem Unfall auf dem Dach liegend im Straßengraben entdeckt. Erst vor einem Monat, am 13. Juni 2025, rutschte ein Pkw auf einem neu asphaltierten Abschnitt der B36 von der Straße und landete ebenfalls im Graben.
Die Freiwillige Feuerwehr Waidhofen an der Thaya berichtet, dass besonders bei Unwettern mit Starkregen und Hagel eine Häufung von Verkehrsunfällen auf dieser Strecke zu beobachten ist. Die Einsatzabläufe ähneln sich dabei stark: Die Bergung der beschädigten Fahrzeuge erfolgt meist mit einem Ladekran, und die Einsatzdauer beträgt in der Regel etwa eine Stunde – vergleichbar mit dem aktuellen Vorfall.