Während E-Mopeds im Lieferverkehr für Diskussionen sorgen, positioniert sich der Marktführer klar: foodora unterstützt die geplante Regulierung und setzt auf Sicherheit.
Der Lieferdienst foodora Österreich unterstützt die geplante Gesetzesnovelle zur Regulierung von E-Mopeds im städtischen Raum. Das Unternehmen sieht darin einen wichtigen Fortschritt für erhöhte Sicherheit, transparente Vorgaben und zeitgemäße Mobilitätskonzepte im Liefersektor. „Wir sind uns unserer Verantwortung für einen sicheren und respektvollen Umgang mit dem öffentlichen Raum bewusst und handeln entsprechend“, erklärt Alexander Gaied, der Geschäftsführer von foodora Österreich.
Das Unternehmen implementiert bereits seit geraumer Zeit ein umfassendes Sicherheitskonzept. Dieses umfasst obligatorische digitale Einführungen, mehrsprachige Trainingsangebote, periodische Sicherheitsinformationen und intensive Zusammenarbeit mit Behörden und kommunalen Verwaltungen. Derzeit wird zusätzlich die Einführung digitaler Geozonen (GPS-basierte Bereiche) vorbereitet, die den Fahrern Echtzeitinformationen über sensible Bereiche wie Fahrverbotszonen oder Fußgängerbereiche liefern sollen.
Novelle der Straßenverkehrsordnung
Die Bundesregierung arbeitet derzeit aktiv an einer Novelle der Straßenverkehrsordnung, die strengere Regeln für E-Mopeds und E-Scooter auf Radwegen vorsieht. Laut Verkehrsminister Peter Hanke soll bereits im Sommer 2025 ein entsprechender Gesetzesvorschlag ausgearbeitet werden. Dabei stehen insbesondere eine Helmpflicht und klare technische Vorgaben zur Diskussion. Ein generelles Fahrverbot für E-Mopeds auf Radwegen ist jedoch noch nicht fixiert.
Gleichzeitig fordern die Stadt Wien und andere Bundesländer weiterhin, E-Mopeds vollständig von Radwegen zu verbannen. Begründet wird dies mit Untersuchungen, die belegen, dass diese Fahrzeuge schwerer und schneller als Fahrräder sind und dadurch die Verkehrssicherheit gefährden.
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Nachhaltige Mobilität
„Wir kooperieren seit langem mit Partnern wie Cycle, die unseren Fahrerinnen und Fahrern Zugang zu qualitativ hochwertigen Fahrrädern und E-Bikes zu günstigen Konditionen ermöglichen. E-Mopeds wurden von einzelnen Nutzern selbst eingebracht – nicht von uns bereitgestellt oder aktiv gefördert. Die nun angestrebten klaren rechtlichen Rahmenbedingungen begrüßen wir und erkennen darin die Möglichkeit für eine breit angelegte, gut begleitete Rückkehr zu nachhaltigen Fortbewegungsmitteln wie klassischen E-Bikes.“
Neben den internen Sicherheitsmaßnahmen kooperiert foodora auch mit der Wiener Polizei für weiterführende Verkehrssicherheitstrainings. Das Unternehmen bestätigt, dass neben klassischen Fahrrädern und E-Bikes auch E-Mopeds von einzelnen Zustellern genutzt werden, verweist jedoch auf verpflichtende Verkehrssicherheits- und StVO-Schulungen für alle Fahrer.
Urbane Versorgung
Zugleich hebt foodora die Wichtigkeit einer effizienten urbanen Versorgung hervor: Als marktführendes Unternehmen in der österreichischen Essenslieferbranche stellt foodora täglich tausende Mahlzeiten und Discounter-Produkte zuverlässig an Kunden in ganz Österreich zu. „Wir benötigen ein Regelwerk, das sowohl die Verkehrssicherheit verbessert, die Versorgungssicherheit garantiert und für sämtliche Marktakteure gleichermaßen Gültigkeit besitzt“, betont Gaied.
Vor diesem Hintergrund engagiert sich foodora aktiv im politischen Diskurs. „Wir sind davon überzeugt: Als Marktführer und erfahrener Partner im städtischen Lieferverkehr kann foodora einen konstruktiven Beitrag zur Entwicklung zweckmäßiger Regelungen leisten – für mehr Sicherheit, höhere Qualität und bessere Orientierung für alle Beteiligten.“