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Verteidigungsplan

Datum fix! Österreich rüstet auf: Langstreckenraketen kommen!

Datum fix! Österreich rüstet auf: Langstreckenraketen kommen!
Symbolfoto. FOTO: BKA/Christopher Dunker/iStock/vadimrysev
2 Min. Lesezeit |

Österreich plant eine massive Aufrüstung: Verteidigungsministerin Tanner betont die Dringlichkeit der Unabhängigkeit von den USA. Milliardeninvestitionen sind vorgesehen.

Die geopolitische Lage in Europa erlebt derzeit einen signifikanten Wandel, da die traditionelle Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten als Schutzmacht zunehmend hinterfragt wird. In diesem Kontext betonte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner von der ÖVP in einem Interview mit dem Ö1-Morgenjournal am Mittwoch die dringende Notwendigkeit, Österreichs Verteidigungsfähigkeit zu stärken.

Aufbauplan 2032+

Im Zentrum der österreichischen Verteidigungsstrategie steht der Aufbauplan 2032+, der durch das Landesverteidigungsfinanzierungsgesetz auch finanziell abgesichert ist. Dieses Gesetz bildet die Grundlage für umfangreiche Investitionen, einschließlich der Anschaffung von Luftabwehrraketen mit einer Reichweite von bis zu 50 Kilometern. Darüber hinaus plant die Regierung die Beschaffung von Raketen mit einer Reichweite von über 50 Kilometern, deren Anschaffung bis 2028 abgeschlossen sein soll. Für diese Projekte sind insgesamt vier Milliarden Euro vorgesehen.

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Sicherheitslage und Investitionen

Die aktuelle Sicherheitslage beeinflusst maßgeblich die Entscheidungen über den Erwerb dieser Verteidigungssysteme, einschließlich der Abwehrraketen und Kampfflugzeuge. Da die Eurofighter nur noch bis 2035 im Einsatz bleiben werden, sind erste Vorbereitungen für deren Ersatz bereits im Gange. Ministerin Tanner unterstrich die Wichtigkeit der Unabhängigkeit, um Österreichs Handlungsfähigkeit zu sichern.

Trotz des allgemeinen Sparzwangs in den Ministerien zeigt sich Tanner unbesorgt, da der Aufbauplan 2032+ finanziell gesichert ist und von möglichen Einsparungen unberührt bleibt.

Dennoch schließt sie nicht aus, dass es im Bereich der Militärverwaltung zu Einsparungen kommen könnte.

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KO KOSMO-Redaktion
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