Denis Ilić „Ich bin der beste Newcomer im Brazilian Jiu-Jitsu!“

INTERVIEW

2326

Denis Ilić „Ich bin der beste Newcomer im Brazilian Jiu-Jitsu!“

Denis Ilić
Denis Ilić - leidenschaftlicher Kämpfer! (FOTO: RENÉ BAKODI)

Für Denis ist Kampfsport mehr als miteinander raufen – es ist Disziplin, Motivation und hartes Training. Eine Lebensart.Obwohl er aber Erfolg hat, bleibt die Anerkennung aus – besonders vom Land für das er kämpft. Trotz seiner strengen Diät traf ich den sympathischen Athleten zum Frühstück im Pitawerk auf einen persönlichen Cheatday.

KOSMO: Du hast doch sicherlich einen strengen Ernährungsplan und wir machen uns heute über deftige Balkan-Küche her, was isst du sonst im Alltag?
DENIS: Immer esse ich so etwas nicht, aber nach meinen letzten Erfolgen gönne ich mir gerne etwas Deftigeres. An anderen Tagen bestehen meine Mahlzeiten hauptsächlich aus Huhn und Reis, ab und an auch Rind wegen dem Kreatin. Auf Süßigkeiten verzichte ich komplett und esse stattdessen zwei Mal in der Woche Obst. Dennoch liebe ich die serbische Küche und esse eigentlich am liebsten Ćevape!

Denis Ilić
Im Adrenalinrausch! (FOTO:RENÉ BAKODI)

KOSMO: Was sagt die Mama dazu? Welches Gericht kennst du noch aus Kindheitstagen?
DENIS: Ich glaube niemand kommt so schlecht damit klar, dass ich Sportler bin als meine Mutter. Sie meint es aber nur lieb. Manchmal legt sie einfach Donuts in den Kühlschrank, die mich dann förmlich anstarren. Oft verzichte ich dann aber und sie ärgert sich.

Das beste Gericht aus meiner Kindheit, das ich heute noch total gerne esse, ist Kljukuša! Es ist eine bosnische Teig-Spezialität mit gerösteten Zwiebeln. Herrlich, das musst du probieren!

„Ich würde mich nicht als Österreicher bezeichnen“

KOSMO: Deine Mama ist also aus Bosnien, woher kommt deine Familie ursprünglich?
DENIS: Ich bin ein Polutan (Mischling), das heißt meine Mama ist aus Bosnien und Muslima und mein Papa ist ein bosnischer Katholik. Er ist aus Brčko und sie aus Bihać. Ich wurde zwar in Wien geboren und bin auch hier aufgewachsen, dennoch würde ich mich aber nicht als Österreicher bezeichnen. Es ist kompliziert, denn eigentlich möchte ich sogar wegziehen.

Auf der nächsten Seite seht ihr die spannende Antwort!

Teile diesen Beitrag: