Der Smart Home Boom — Der Markt wächst rasant

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Der Smart Home Boom — Der Markt wächst rasant

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(FOTO: Unsplash/Thomas Kolnowski)

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Der Absatz von Smart-Home-Artikeln stieg im Jahr 2018 um mehr als 37 Prozent. 2019 wurden bereits mehr als 168 Millionen smarte Geräte verkauft. Besonders beliebt sind Sprachassistenten, Smart-TVs, intelligente Überwachungskameras sowie kleinere Haushaltsgeräte.

Die IDC (International Data Corporation) berichtet, dass die steigende Nachfrage primär auf die zunehmende Akzeptanz von netzwerkfähigen Gerätschaften zurückzuführen ist. Dies betrifft vor allem Sprachassistenten wie Alexa und Co. Hier konnte der Umsatz in einem Halbjahr um 30 % gesteigert werden.

Smart Home Produkte werden immer beliebter
Laut IDC wurden 2019 international bereits mehr als 23 Millionen intelligente Geräte verkauft. Amazon sichert sich mit 5,1 Millionen Paketen den größten Anteil. Google liegt mit 4,1 Millionen verkauften Einheiten etwas abgeschlagen zurück. Die großen Hersteller, zu diesen auch Alibaba, Baidu und Xiaomi zählen, finden vor allem in China, dem größte Absatzmarkt für Smart Home Produkte, die meisten Kunden.

„Die Einführung intelligenter Lautsprecher und neuerdings intelligenter Bildschirme hat dazu beigetragen, den Zugang zum SmartHome-Markt zu verbessern“, sagte Jitesh Ubrani, Research Geschäftsführer innerhalb der IDC. In der Vergangenheit gab es zahlreiche Datenschutzbedenken, insbesondere bei Produkten von Google und Amazon. Wäre der Umgang mit den Daten von Anfang an transparenter gestaltet worden, dann wäre der Markt deutlich größer. Kunden sind eher verschreckt davon, dass Gespräche scheinbar auch von Mitarbeitern des Konzerns mitgehört werden.

Mittlerweise können Smarthome-Produkte wie Bewegungsmelder oder Tür- oder Fensterkontakte der Deutschen Telekom mit einer Fritzbox kombiniert werden. Zusätzlich kann über die DECT-Basis des Routers eine DoorLine-Türstation angeschlossen werden, sodass sogar eine Tür problemlos ins „Smart Home-Netzwerk“ integriert werden kann. ULE-Funk bietet gleichfalls den Mehrwert, dass jener auf den in der drahtlosen Telefonie verwendeten DECT-Frequenzen basiert.

Smart Home mit Sprachassistenten besonders gefragt
Aus Marktforschungsinstituten ging hervor, dass der Trend Smart Home überwiegend auch der Sprachsteuerung geschuldet ist. Der Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen, insbesondere aufgrund der Sprachassistenten. Das zeigt auch den Umschwung von Konzernen wie Apple.

Mit der hauseigenen App „Home“, die bereits auf jedem Apple-Gerät vorinstalliert ist, kann auf jedes Gerät über die App zugegriffen werden. Durch die tiefe Integration in das System kann auch Siri verwendet werden. Mit einfachen Kommandos wie „Hey Siri, mach das Licht aus“ wird auch sofort das Licht ausgeschaltet. Früher kannten wir das nur aus Filmen, heutzutage ist das allgegenwärtig.

Laut der IDC-Studie wird sich der Trend fortsetzen. Bis zum Jahr 2023 soll der Anteil zum Beispiel von Überwachungs- und Sicherheitseinrichtungen um 23,9 Prozent steigen. Das hat den Hintergrund, dass Privathaushalte zum jetzigen Zeitpunkt kaum gegen Einbrecher geschützt sind. Ein handelsübliches Fenster lässt sich von außen innerhalb weniger Sekunden öffnen. Bei Haustüren ist das Problem auch der Fall.

Mit einem Smart Home werden die Nutzer angeregt, die alltäglichen Dinge „intelligenter“ auszustatten. Eine Klingel ist zugleich nicht mehr nur eine Klingel, sondern auch eine Überwachungskamera mit Spracheingabe. Die Haustür mit Sensor zeigt an, dass vor der Tür jemand steht, aber noch nicht geklingelt hat. Die Benachrichtigung geht direkt — zum Beispiel — an die Apple Watch. Seiten wie https://www.homeandsmart.de beschreiben das Zukunftsszenario noch deutlicher.

Kräftiger Umsatzwachstum steht in der Branche bevor
Insgesamt soll es laut IDC zu einem kräftigen Umsatzwachstum kommen. In der Prognose von 2022 auf 2023 kommt es aber nur — im Verhältnis — zum kleinen Umsatzsprung: 4,7 Prozent. Die Experten gehen also davon aus, dass spätestens im Jahr 2023 bereits eine Marktsättigung eintritt. Diese Zahlen sind anhand der heutigen Gegebenheiten berechnet.

In den kommenden Monaten und Jahren wird sich aber einiges tun. Immer mehr Geräte werden für das Smart Home angepasst. Ob es nun ein einfacher Temperaturregler ist oder eine Lampe. Die smarten Geräte werden zu den neuen Lifestyle-Produkten mutieren, wie es einst vielleicht die Smartphones waren.

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