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AB 3. NOVEMBER

Diese Busse und Straßenbahnen fahren jetzt anders!

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(FOTO: iStock/Ceri Breeze)

Elf Straßenbahnlinien und neun Buslinien haben ab 3. November einen neuen Fahrplan. Im kommenden Monat werden diese gedehnt. Gründe sind die Pensionierungswelle und der Personalmangel.

Laut Wiener Linien beträgt die durchschnittliche Intervalldehnung bei Straßenbahn und Bus rund 30 Sekunden. In der Morgenspitze wird es keine Anpassungen geben. Diese gilt auch beim U-Bahn-Fahrplan.

Straßenbahnen und Busse mit Anpassungen

Straßenbahnlinien O, 2, 6, 11, 25, 26, 30, 31, 43, 46, 49
Buslinien 1A, 7A, 13A, 14A, 26A, 35A, 40A, 48A, 59A

Anpassungen wird es ausschließlich außerhalb der Morgenspitze von Montag bis Samstag geben. Die Intervalldehnung bei Bus und Straßenbahn wird im Bereich von 15 Sekunden bis maximal 40 Sekunden liegen. Der Mittelwert liegt bei einer Intervallausdehnung von rund 30 Sekunden. Sollten Züge ungeplant ausfallen, so kann es zu Intervallen von bis zu einer halben Stunde kommen.

Pensionierungswelle

„Der Betrieb ist das Herzstück unseres Unternehmens. In den letzten Jahren hat der Druck auf unser Fahrpersonal stetig zugenommen. Ausgangspunkt dafür war die Coronapandemie, in der es uns trotz vielen Personalausfällen gelungen ist, den Betrieb stets aufrechtzuhalten.”, sagt Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl in einer Aussendung. Um den Fahrgästen mehr Planungssicherheit zu geben und das Personal zu entlasten, müssten jetzt die geringfügigen Fahrplananpassungen umgesetzt werden.

Wiener Linien bereiten sich seit längerer Zeit auf eine Pensionierungswelle vor, indem sie Jobs attraktiver darstellen. Ausbildungsplätze wurden verdoppelt. Laut dem Unternehmen laufen derzeit große Recruitingkampagnen für Straßenbahn- und Buslenker.

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