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ENERGIEKRISE

Diese Mitarbeiter müssen ab jetzt bei 16 Grad arbeiten

KUEHLSCHRANK_THERMOMETER
(FOTO: iStock/Bildnachweis:danielvfung)

Viele Betriebe wollen das Unternehmen auf 16 Grad abkühlen, um Heizkosten zu sparen. Derzeit gibt es bei der Gewerkschaft zahlreiche Beschwerden dazu.

Für viele Handelsbetriebe heißt es jetzt sparen. Nun wird die Raumtemperatur auf 18 oder 19 Grad herabgesetzt. Einige Filialen haben vor auf 16 Grad zu senken.

Doch andere Angestellte erklären, dass bereits jetzt schon niedrige Temperaturen in ihren Arbeitsräumen herrsche, daher komme es auch vermehrt zu Erkältungen. “Energie zu sparen ist in der aktuellen Krise durchaus legitim. Einige Handelsbetriebe setzen derzeit aber die Gesundheit ihrer Angestellten für niedrigere Heizkosten aufs Spiel”, sagt Günther Granegger, Handelssekretär der Gewerkschaft GPA in Kärnten gegenüber der “Kleinen Zeitung”.

Rund 2.000 Mitarbeiter sind betroffen

In Kärnten sind rund 2.000 Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen betroffen, etwa auch aus dem Lebensmittel-Sektor. “Den gesamten Arbeitstag bei niedrigen Temperaturen im Innenbereich am Arbeitsplatz zu verbringen, führt zu vermehrten Krankenständen und erschwert die sowieso schon angespannte Personalsituation in den Handelsbetrieben noch zusätzlich”, so Granegger.

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