Start NEWS POLITIK Direktvergleich: 3 Fragen an die BKS-Listenkandidaten der SPÖ
WIEN-WAHL

Direktvergleich: 3 Fragen an die BKS-Listenkandidaten der SPÖ

(FOTOS: zVg.)

Am 11. Oktober werden der Wiener Gemeinderat und die Bezirksvertretungen gewählt. Für die SPÖ kandidieren auch zahlreiche PolitikerInnen aus der BKS-Community.

KOSMO hat diese BKS-Listenkandidaten genauer unter die Lupe genommen und allen dieselben 3 Fragen gestellt. Die Antworten der Kandidaten findet ihr auf den nächsten drei Seiten, nach Bezirken geordnet.

CLAUDIA BEGANOVIĆ
Beruf: Bundesbedienstete
Herkunftsland/-stadt der Eltern: Bosnien/Tuzla
Wann sind Sie nach Österreich gekommen: In Österreich geboren
Funktion bei der SPÖ: Bildungsausschussvorsitzende, JG-Bundesvorstandsmitglied
In welchem Bezirk kandidieren Sie: Innere Stadt

CLAUDIA BEGANOVIĆ

KOSMO: Warum haben Sie sich dazu entschieden, für die SPÖ zu kandidieren?
BEGANOVIĆ: Ich habe vor Jahren gemerkt, dass es einfach an der Zeit ist politisch etwas zu verändern. Daher engagiere ich mich seit 2016 bei der SPÖ. Für mich ist es wichtig, dass auch die BKS-Community in der Politik vertreten ist. Ich will ein Sprachrohr in der Politik sein.

Was möchten Sie in Ihrem Bezirk verändern?
Ich möchte die Innere Stadt zu einem lebenswerten Bezirk machen, wo sich alle in ihrem Wohnbezirk wohlfühlen können. Für alle Bezirksbewohnerinnen- und Bewohner möchte ich immer ein offenes Ohr haben und das Gehörte auch rasch umsetzen.

Ich setze mich für echte Bildungsgerechtigkeit und für die Interessen von jungen Menschen im Bezirk ein. Als Personalvertreterin habe ich außerdem immer die Bedürfnisse von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Blick, von denen immerhin über 140.000 täglich in unseren Bezirk kommen.

Warum sollten Mitglieder der BKS-Community die SPÖ wählen?
Wien wurde zum 10-mal zur lebenswerteste Stadt ausgezeichnet. Und das nicht umsonst! Dank der SPÖ wurden die Gemeindewohnungen nicht privatisiert, die öffentlichen Verkehrsmittel wurden erweitert, Ganztagsschulen sind gratis. Die SPÖ ist die einzige Partei, die auch die Menschen aus der BKS Community vertritt und dafür sorgt, dass alle die gleichen Chancen haben.

DENIS ŠAKIĆ
Beruf: Politischer Mitarbeiter
Herkunftsland/-stadt der Eltern: In Bosnien geboren / Vitez
Wann sind Sie nach Österreich gekommen: Mit ungefähr 2 Jahren 1992 nach Wien gekommen
Funktion bei der SPÖ: /
In welchem Bezirk kandidieren Sie: Ich kandidiere auf Platz 9 in der Inneren Stadt

DENIS ŠAKIĆ

KOSMO: Warum haben Sie sich dazu entschieden, für die SPÖ zu kandidieren?
ŠAKIĆ: Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität: Das sind die elementaren Grundwerte der Sozialdemokratie. Und gleichzeitig auch die Eckpfeiler einer Gesellschaft ohne Privilegien, in der sich die menschliche Persönlichkeit frei entfalten kann. 

Was möchten Sie in Ihrem Bezirk verändern?
Grünraum, Wirtschaft und Bau sind meine Themenschwerpunkte in der Inneren Stadt. Um Citywarming und Smog entgegenzuwirken, setze ich mich für mehr Grünflächen in der Stadt ein. Auch wirtschaftlich ist der 1. Bezirk die Nummer Eins. Mehr als 118.000 Menschen arbeiten in der Inneren Stadt. Jetzt muss alles getan werden damit die Wirtschaft wieder auf die Beine kommt. Durch meine langjährige Erfahrung im Baubereich möchte ich auch hier meine Expertise einbringen. Mir wäre es wichtig die Gesellschaftsstrukturen des 1. Bezirkes zu erhalten, aber dennoch Möglichkeiten zu schaffen, vor allem auch jungen Menschen die Chance zu bieten, in der Inneren Stadt eine leistbare Wohnung zu bekommen. 

Warum sollten Mitglieder der BKS-Community die SPÖ wählen?
Um nicht etliche Statistiken sowie Studien zu erwähnen ist Wien die Stadt auf der Welt, wo man nach jeder Reise sich denkt, wann bin ich wieder in Wien! Für mich die beste Stadt der Welt!

Die Sozialdemokratie hat diese Stadt mit ihrer Politik geprägt und daher fällt mir die Entscheidung leicht zu sagen, dass dies der Grund ist auch in Zukunft der SPÖ ein Kreuzerl zu geben. 

SILVIA JANKOVIĆ
Beruf: Verwaltungsangestellte an der Universität Wien
Herkunftsland/-stadt der Eltern: Smederevo, Serbien
Wann sind Sie nach Österreich gekommen: In Wien 1984 geboren
Funktion bei der SPÖ: Bezirksvorsteherin-Kandidatin, Vorsitzende der SPÖ Frauen in Margareten
In welchem Bezirk kandidieren Sie:  Im 5. Wiener Gemeindebezirk

SILVIA JANKOVIĆ

KOSMO: Warum haben Sie sich dazu entschieden, für die SPÖ zu kandidieren?
JANKOVIĆ: Seit 2004 ist die SPÖ Margareten meine politische Heimat. Mir war es immer schon ein Anliegen, mich für eine sozial gerechte Gesellschaft einzusetzen, in der alle Menschen die gleichen Chancen haben. Mir sind die aktive Gestaltung der Stadt und des Bezirkes, in dem ich lebe, ein Herzensanliegen. Politik ist für mich das Schaffen von zukunfts- und menschenorientierten Rahmenbedingungen, in dem alle, unabhängig von Herkunft, Geldbörserl oder Geschlecht ein Leben in Würde und Freiheit führen können. 

(VIDEO: SPÖ Wien)

Was möchten Sie in Ihrem Bezirk verändern?
Margareten ist ein bunter, pulsierender und aufstrebender Bezirk- mitten im Herzen Wiens. Die SPÖ war immer die treibende Kraft, die viel für Margareten erreichen konnte, zb. viele Gemeindebauten, super Öffi-Netz, Klimafitte Parkanlagen mit Wasserspielen wie zb. Im Hundsturm-Park, das 2018 eröffnete kostenlose Kinderfreibad im Einsiedlerpark oder unser Zentrum für Nachbarschaft, dass seit dem Jahr 2020 für viele Nachbarschaftsprojekte zur Verfügung steht. Für noch mehr Lebensqualität im Bezirk setze ich mich ein für:

  • Eine neue, öffentliche Pflichtschule, in der kostenlosen Ganztagesform,
  • Leistbares Wohnen durch einen neuen Gemeindebau und mehr Schutz für Mieter*innen und gegen Spekulation mit Wohnraum
  • Beste Gesundheitsversorgung durch zwei neue Gesundheitszentren mit Kassenärzt*innen
  • Mehr Umweltschutz: wir erweitern unsere Parkanlagen, sorgen für Bäume, Schatten und Abkühlung und den Ausbau der Ubahn U2
  • Großes Freizeitangebot durch ein neues Sportzentrum und Kulturangebote im Öffentlichen Raum

Warum sollten Mitglieder der BKS-Community die SPÖ wählen?
Die SPÖ ist die Partei, die sich für die Bedürfnisse aller Menschen einsetzt. Ich bin jeden Tag im Bezirk unterwegs und freue mich wenn ich für meine Margaretnerinnen und Margaretner und unsere Geschäftstreibenden mit einem offenen Ohr für Sie da sein kann.

Mit den kommenden Wahlen können wir gemeinsam Geschichte schreiben, als erste Bezirksvorsteherin in Wien aus der BKS-Community. Das gab es zuvor noch nie. Die Vielfalt an Menschen und ihrer unterschiedlichen Lebensrealitäten sollten auch ein Abbild in der Politik sein. Deswegen ist es immens wichtig, dass alle Wahlberechtigten von ihrem Recht Gebrauch machen und zur Wahl gehen. Jede*r soll mitentscheiden. Jede Stimme zählt.

ARIJANA ŠEGALO
Beruf: Inhaltliche Leitung des ega: frauen im zentrum, Frauenkommunikationszentrum
Herkunftsland/-stadt (der Eltern): Bosnien-Herzegowina, Sarajevo
Wann sind Sie nach Österreich gekommen:1992
Funktion bei der SPÖ: Bezriksrätin, Kinder- und Jugendbeauftragte, Stellvertretende Vorsitzende der Kommission für Gesundheit, Bewegung, Soziales und Inklusion der Bezirksvertretung Margareten
In welchem Bezirk kandidieren Sie: Margareten

ARIJANA ŠEGALO

KOSMO: Warum haben Sie sich dazu entschieden, für die SPÖ zu kandidieren?
ŠEGALO: Weil ich Sozialdemokratin bin.  Die Möglichkeiten, die ich in Wien – vor allem als Migrantin und Frau – erhalten habe, sind zur Gänze auf die Sozialdemokratie zurückzuführen. Demnach hat sich für mich nie die Frage gestellt, für eine andere Partei zu kandidieren.

Was möchten Sie in Ihrem Bezirk verändern?
Als Bezirksrätin habe ich die Möglichkeit gemeinsam mit der Bevölkerung an einer Verbesserung des Bezirks und der Wohnumgebung zu arbeiten, aus diesem Grund suche ich, so oft ich kann das Gespräch mit den Menschen. Sie sollen politisch teilhaben können. Ich möchte denen eine Stimme geben, die oftmals nicht gehört werden. Das ist der Ansatz meiner politischen Arbeit. Es ist an der Zeit, dass denen zugehört wird, die immer wieder übersehen wurden. Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn zu oft gesehen, wie wenig gesellschaftlich sichtbar einige Gruppen sind, nicht nur in der Politik, sondern auch im Bereich von Kunst und Kultur. Auch diesem Bereich möchte ich mich verstärkt widmen, vor allem in Bezug auf die BKS-Community. Sie hat es verdient in der Öffentlichkeit vertreten zu sein. Es ist an der Zeit sich denen zu widmen, die zB noch kein Wahlrecht haben. Das sind unter anderem auch die Menschen, die mir in Margareten aber auch in Wien wichtig sind. 

Warum sollten Mitglieder der BKS-Community die SPÖ wählen?
Weil die SPÖ die einzige Partei ist, die hinter den Menschen steht und für die Menschen arbeitet. Die SPÖ ist eine Partei die die Lebensqualität verbessern will, egal wo sie ursprünglich herkommen.

Auf der nächsten Seite geht es mit den Politikern der Bezirke 8-23 weiter.