Die US Open brechen alle Rekorde: Mit 77 Millionen Euro Gesamtpreisgeld und 4,3 Millionen für die Champions setzen die New Yorker neue finanzielle Maßstäbe im Tennis.
Alles ist größer in Amerika, auch das Preisgeld der US Open, das in diesem Jahr mit 90 Millionen Dollar (77 Millionen Euro) einen historischen Höchststand erreicht hat. Damit setzen die Veranstalter in New York City neue Maßstäbe und übertreffen sowohl Wimbledon als auch die French Open deutlich. Für die Champions im Einzel – gleichberechtigt bei Männern und Frauen – winkt eine Rekordprämie von 5 Millionen Dollar (4,3 Millionen Euro). Sollte Novak Djokovic seinen 25. Grand-Slam-Titel erobern, würde er nicht nur den größten Siegerscheck in der Geschichte des Turniers einstreichen, sondern auch den alleinigen Rekord in der Open Era erhalten.
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Der serbische Superstar hält derzeit 24 Grand-Slam-Titel und liegt damit gleichauf mit der australischen Legende Margaret Court. Ein Triumph in New York würde ihm den alleinigen Rekord sichern und ihn zum erfolgreichsten Spieler der Tennisgeschichte machen. Die Siegerprämie von 5 Millionen Dollar entspricht einem Anstieg von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der heurige Preispool wurde im Vergleich zur Vorsaison um satte 20 Prozent aufgestockt – von 75 auf 90 Millionen Dollar –, wobei die Prämien in jeder Runde um mehr als zehn Prozent angehoben wurden. Trotz der großzügigen Dotierung werden die Rufe von ATP- und WTA-Spielern nach einer faireren Verteilung immer lauter. Besonders für niedriger platzierte Profis bleibt das finanzielle Überleben auf der Tour eine Herausforderung.
Grand-Slam-Vergleich
Im Vorjahr durften sich die Titelträger Jannik Sinner und Aryna Sabalenka noch über jeweils rund drei Millionen Euro freuen. Ein Blick auf die Grand-Slam-Turniere 2025 zeigt die finanzielle Vormachtstellung der US Open: Bei den Australian Open in Melbourne wurden insgesamt 57,7 Millionen Euro ausgeschüttet, die Champions erhielten jeweils 2 Millionen.
Die French Open in Paris verteilten 56 Millionen Euro, wobei Carlos Alcaraz und Coco Gauff je 2,5 Millionen kassierten. In Wimbledon in London wurden 62,5 Millionen Euro ausgeschüttet, die Sieger Jannik Sinner und Iga Swiatek strichen jeweils 3,5 Millionen ein. Die US Open übertrumpfen diese Summen nun mit einem Gesamtpreisgeld von 77 Millionen Euro und Einzelprämien von je 4,3 Millionen für die Champions.
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Tennis-Metropole NYC
New York City hat sich damit auch finanziell als Tennis-Metropole etabliert. Das Spektakel im Arthur Ashe Stadium verspricht erneut einen fulminanten Abschluss der Grand-Slam-Saison.