Die Sipovic-Schwestern aus Bosnien und Herzegowina haben bei der Karate-Europameisterschaft in Tiflis, Georgien, einen historischen Erfolg erzielt. Emina, Ajla und Nejra Sipovic sicherten sich drei Medaillen in verschiedenen Kategorien, ein Ereignis, das in der Geschichte des bosnischen Sports noch nie zuvor erreicht wurde.
Die Sipovic-Schwestern, Emina, Ajla und Nejra, haben sich in der Karate-Szene bereits einen Namen gemacht. Mit ihren beeindruckenden Leistungen und konstanten Erfolgen haben sie sich an die Spitze des europäischen und weltweiten Karate gekämpft. Ihr jüngster Triumph bei der Europameisterschaft für Kadetten, Junioren und U21, die vom 9. bis 11.2.2024 in Tiflis (Georgien) stattfand, hat jedoch neue Maßstäbe gesetzt.
Goldmedaille
Emina Sipovic gewann die Goldmedaille in der Kategorie der jüngeren Seniorinnen bis 61 kg. Sie triumphierte über ihre Gegnerinnen aus Schottland, Serbien, Slowakei und Ukraine und setzte sich im Finale gegen Debeljak Hana aus Slowenien mit 4:1 durch.
Vize-Europameisterin
Ihre Schwester Ajla sicherte sich in der Juniorenklasse die Silbermedaille und wurde Vize-Europameisterin. Sie besiegte Vertreterinnen aus Polen, England, Serbien und Slowakei, musste sich jedoch im Finale knapp mit 1:2 einer Vertreterin aus Frankreich geschlagen geben.
Bronzemedaille
Nejra, die jüngste der Sipovic-Schwestern, gewann die Bronzemedaille in der Kategorie der jüngeren Seniorinnen bis 55 kg. Nach einer Freirunde im ersten Durchgang besiegte sie eine Gegnerin aus Serbien, wurde im Viertelfinale jedoch von einer Vertreterin der Slowakei gestoppt. Sie nutzte ihre zweite Chance im Repechage und gewann gegen Vertreterinnen aus Griechenland und Belgien.
Dieser historische Erfolg der Sipovic-Schwestern ist ein Meilenstein für den Karate-Sport in Bosnien und Herzegowina. Es ist das erste Mal, dass drei Schwestern aus demselben Haus Medaillen bei einer der größten Veranstaltungen Europas gewinnen.

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