Mit Motorrollern und Kettensägen bewaffnet drangen Räuber in den Pariser Louvre ein. Der spektakuläre Coup zwang das Weltklasse-Museum zur Schließung.
Bewaffnete Räuber stürmten am Sonntag den weltberühmten Louvre in Paris und erbeuteten Schmuckstücke. Das meistbesuchte Museum der Welt musste daraufhin für den gesamten Tag seine Pforten schließen. Auf der Plattform X informierte die Museumsleitung die Öffentlichkeit lediglich über eine Schließung „aus außergewöhnlichen Gründen“, ohne zunächst nähere Details preiszugeben.
Nach Angaben einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle schlugen die Täter zwischen 9:30 und 9:40 Uhr zu. Der Wert der gestohlenen Schmuckstücke wird derzeit noch ermittelt. Besonders dreist: Laut Polizeikreisen rückten die Kriminellen mit Motorrollern an, waren mit kleinen Kettensägen bewaffnet und nutzten einen Warenlift, um gezielt in den Raum mit den Wertgegenständen zu gelangen.
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Dreiste Vorgehensweise
Die französische Kulturministerin Rachida Dati bestätigte den Vorfall noch am selben Tag. „Heute Morgen ereignete sich bei der Öffnung des Louvre ein Raubüberfall“, teilte sie auf X mit. Sie beruhigte jedoch: „Es gibt keine Verletzten. Ich bin mit dem Museumspersonal und den Sicherheitskräften vor Ort.“
🚩ALERTE INFO | Un cambriolage a eu lieu ce matin au musée du Louvre.
De nombreux bijoux de la Collection Napoléon ont été dérobés dont le DIADÈME de L’IMPÉRATRICE JOSÉPHINE.On s’interroge sur la facilité qu’ont eu les cambrioleurs à accéder aux galeries du musée et sur le fait… pic.twitter.com/d53rK5vO9b
— Tom Boyer (@tomalxbr) October 19, 2025
Der Louvre, einst Residenz der französischen Könige bis Ludwig XIV. Ende des 17. Jahrhunderts nach Versailles übersiedelte, zählt zu den bedeutendsten Kultureinrichtungen weltweit.
Im vergangenen Jahr strömten rund neun Millionen Besucher durch die Ausstellungsräume des Pariser Wahrzeichens.