Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Museumsraub

Dreister Raub im Louvre: Täter kamen mit Kettensägen und Motorrollern

Dreister Raub im Louvre: Täter kamen mit Kettensägen und Motorrollern
FOTO: EPA/TERESA SUAREZ
2 Min. Lesezeit |

Mit Motorrollern und Kettensägen bewaffnet drangen Räuber in den Pariser Louvre ein. Der spektakuläre Coup zwang das Weltklasse-Museum zur Schließung.

Bewaffnete Räuber stürmten am Sonntag den weltberühmten Louvre in Paris und erbeuteten Schmuckstücke. Das meistbesuchte Museum der Welt musste daraufhin für den gesamten Tag seine Pforten schließen. Auf der Plattform X informierte die Museumsleitung die Öffentlichkeit lediglich über eine Schließung „aus außergewöhnlichen Gründen“, ohne zunächst nähere Details preiszugeben.

Nach Angaben einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle schlugen die Täter zwischen 9:30 und 9:40 Uhr zu. Der Wert der gestohlenen Schmuckstücke wird derzeit noch ermittelt. Besonders dreist: Laut Polizeikreisen rückten die Kriminellen mit Motorrollern an, waren mit kleinen Kettensägen bewaffnet und nutzten einen Warenlift, um gezielt in den Raum mit den Wertgegenständen zu gelangen.

⇢ Er spionierte wie ein Profi – jetzt sitzt der Juwelen-Dieb

Dreiste Vorgehensweise

Die französische Kulturministerin Rachida Dati bestätigte den Vorfall noch am selben Tag. „Heute Morgen ereignete sich bei der Öffnung des Louvre ein Raubüberfall“, teilte sie auf X mit. Sie beruhigte jedoch: „Es gibt keine Verletzten. Ich bin mit dem Museumspersonal und den Sicherheitskräften vor Ort.“

Der Louvre, einst Residenz der französischen Könige bis Ludwig XIV. Ende des 17. Jahrhunderts nach Versailles übersiedelte, zählt zu den bedeutendsten Kultureinrichtungen weltweit.

Im vergangenen Jahr strömten rund neun Millionen Besucher durch die Ausstellungsräume des Pariser Wahrzeichens.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen