Ein Drohnenanschlag in Leipzig hat Österreich aufgeschreckt – nun steht eine Salzburger Kaserne im Fokus verschärfter Sicherheitsmaßnahmen.
Ein gescheiterter Drohnenanschlag auf ukrainische Flugzeuge im deutschen Leipzig hat auch in Salzburg Fragen zur Sicherheit militärischer Einrichtungen aufgeworfen. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht dabei die Schwarzenbergkaserne, die seither verstärkt überwacht wird.
Der Angriff in Leipzig, der auf ukrainische Maschinen abzielte, hat in mehreren europäischen Ländern eine Neubewertung bestehender Sicherheitskonzepte ausgelöst. Auch Österreich reagiert auf den Vorfall: In Salzburg wurden vorsorglich Maßnahmen eingeleitet, um die Sicherheit der lokalen Infrastruktur zu gewährleisten.
Schwarzenbergkaserne betroffen
Konkret betroffen ist das Gelände der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim bei Salzburg. Wer in diesem Bereich eine Drohne betreibt, hat mit eingehenden Überprüfungen durch Wachsoldaten zu rechnen.
Diese sind angewiesen, Ausweise zu kontrollieren und die Gründe für den jeweiligen Drohnenflug zu erfragen.