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BERICHT

Düstere Prognose: Österreich rutscht 2023 in Stagnation

(FOTO: iStock/ Doucefleur)

Hohe Energie- und Rohstoffpreise belasten die globale Wirtschaft. Diese Entwicklung ist auch in Österreichs Wirtschaft unvermeidbar. Aus diesem Grund stagnierte das österreichische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 3. Quartal. Wie aus einer Aussendung des Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo) hervorgeht, gingen im 3. Quartal sowohl die Exporte als auch die Wertschöpfung in der Warenerzeugung zurück.

Zuletzt gab es eine leichte Entspannung auf den Energiemärkten, weil die Preise für Erdgas, die seit dem Krieg in der Ukraine enorm gestiegen waren, im Oktober einen starken Rückgang verzeichneten. Dennoch lagen die Rohstoffpreise deutlich über den Werten des Vorjahres und sorgten für weiterhin hohe Inflation von 11 Prozent auch im Oktober, erklärte Stefan Eder, Verfasser des aktuellen Konjunkturberichtes.

Die globale Konjunktur geht jedoch seit dem Frühjahr zurück. Die hohen Energie- und Rohstoffpreise drücken die Stimmung der Unternehmen und privaten Haushalte. Während der globale Austausch von Waren und Dienstleistungen im Sommer einen leichten Wachstumsdämpfer hatte, ist beim Wachstum der Industrieproduktion derzeit keine Verlangsamung zu beobachten.

Die WIFO zeichnet in ihrem Konjunkturtest daher eher düstere Aussichten für die österreichische Wirtschaft. Bei der Befragung der Unternehmen im Oktober beurteilten diese nicht nur die aktuelle Lage schlechter als im Vorjahr, sondern auch die Konjunkturerwartungen für die kommende Periode.

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