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Missbrauch

Englischlehrerin nach Hochzeitsreise verhaftet

(FOTO: Facebook/Cassidy.Branning)
(FOTO: Facebook/Cassidy.Branning)

Cassidy Kraus, eine 24-jährige Englischlehrerin an der IKM Manning School in Davenport, hat sich nach ihrer Rückkehr von der Hochzeitsreise mit mehr als nur dem üblichen Post-Hochzeitsblues auseinandersetzen müssen. Kraus wurde verhaftet und angeklagt, mehrere ihrer Schüler sexuell missbraucht und obszönes Material an sie verteilt zu haben. Sie steht nun vor der Möglichkeit einer Gefängnisstrafe von bis zu 33 Jahren.

Gemäß den Berichten hatten mehrere Schüler der IKM Manning School der Schulverwaltung mitgeteilt, dass Kraus sexuell explizite Bilder und Videos über Snapchat an sie versandt hatte. Dies führte zur sofortigen Information der Polizei durch den Schuldirektor und zur Einleitung von Ermittlungen.

Sex mit Schülern

Es wurde festgestellt, dass Kraus bereits im Frühjahr 2023 einen 13-jährigen Schüler mit pornografischem Material konfrontiert und ihn nach der Schule unsittlich berührt hatte. Darüber hinaus wurde sie beschuldigt, mit zwei weiteren 14-jährigen Schülern „wiederholt sexuelle Akte“ durchgeführt zu haben.

In Anbetracht der Schwere der Anklage, die eine lebenslange Haftstrafe hätte bedeuten können, hat Kraus mit der Staatsanwaltschaft einen Deal ausgehandelt. Sie bekannte sich „nur“ des dreifachen sexuellen Missbrauchs und der Verbreitung von obszönem Material an Minderjährige schuldig.

Mann lässt sich wieder scheiden

Die Auswirkungen dieses Skandals auf Kraus‘ Leben sind verheerend. Sie hat nicht nur ihren Job verloren, sondern muss sich auch für den Rest ihres Lebens als Sexualstraftäterin registrieren lassen. Ihr frischgebackener Ehemann hat wenige Tage nach ihrer Verhaftung die Scheidung eingereicht.

Dieser Fall wirft ein Schlaglicht auf die gravierenden Probleme im Bildungssystem und die Notwendigkeit, Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken, um solche Vorfälle zu verhindern.