Start NEWS PANORAMA „Ergänzende“ Baderegeln: Ab morgen nur ein Drittel der Gäste erlaubt
SAISON 2020

„Ergänzende“ Baderegeln: Ab morgen nur ein Drittel der Gäste erlaubt

StR Jürgen Czernohorszky präsentierte im Krapfenwaldbad die neuen Regeln für die Badesaison 2020. (FOTO: PID/VOTAVA)

Im Rahmen einer Pressekonferenz im Krapfenwaldbad präsentierten der Wiener Stadtrat Jürgen Czernohorszky und der Abteilungsleiter der Wiener Bäder, Hubert Teubenbacher, neue Details zur Badesaison 2020.

Während des großen Lockdowns war nicht sicher, ob die zahlreichen Frei- und Hallenbäder diesen Sommer überhaupt aufsperren dürfen. Nun ist fix, dass die Bäder mit 29. Mai wieder öffnen dürfen.

Bereits Ende vergangenen Monats stellten der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig und der zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorsky einen groben Überblick über die neuen Regeln im Schwimmbad während der Corona Krise vor. (KOSMO berichtete) Gestern, einen Tag vor der Öffnung, wurden die endgültigen Baderegeln vorgestellt.

10 Quadratmeter pro Badegast
Mit 29. Mai öffnen in der Hauptstadt 17 Sommerbäder, zehn Familienbäder, die Hallenbäder Hütteldorf, Brigittenau und Jörgerbad, das Stadthallenbad und das Stadionbad. Das Hallenbad Floridsdorf wird morgen nicht aufsperren. Eine Öffnung ist erst für den 16. Juni geplant. Saunabäder bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Aufgrund der Corona-Krise werden in den Bädern besondere Regelungen bezüglich eines Mindestabstandes und der Hygiene herrschen. In einigen Bereichen der Schwimmbäder muss auch ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auf diese neuen Baderegeln sollen Schilder, Informationsblätter und auch das Personal der Wiener Bäder hinweisen.

Aufgrund der Beschränkung von einem Badegast pro 10 Quadratmeter dürfen die Bäder heuer nur rund ein Drittel der eigentlichen Kapazitäten empfangen. So werden zu Beispiel maximal 350 Badegäste im Sommerbad Hadersdorf-Weidlingau plantschen dürfen, während es im Sommerbad Döbling 1.695 sind. Für das Strandbad Alte Donau beläuft sich die maximale Besucheranzahl auf 2.630, für das Gänsehäufel auf 13.075. Die freien Badeplätze sollen online via „Bäderampel“, sowie mit der App „Stadt Wien Live“ abrufbar sein.


Keine Monats- und Saisonkarten
Da man den Zutritt zu den Wiener Bädern nicht garantieren könne, gibt es dieses Jahr auch keine Monats- bzw. Saisonkarten, sondern nur Einzeltickets. Diese gelten nur für ein bestimmtes Bad und können bis zu drei Tage im Voraus erworben werden. Aufgrund der Einschränkungen wurden auch die Eintrittspreise adaptiert.

Die neuen Baderegeln und die neuen Eintrittspreise findet ihr auf der zweiten Seite!