Start NEWS POLITIK Stadt Wien präsentiert Regeln für Hallen- und Freibäder
SOMMER 2020

Stadt Wien präsentiert Regeln für Hallen- und Freibäder

(Foto: wien.gv.at)

Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig betonte, dass es geplant sei, die Wiener Bäder mit Ende Mai für die Besucher zu öffnen. Dies sei jedoch mit neuen Regelungen verbunden.

„Es gibt keinen Grund, die Sommersaison abzuschreiben – schließlich kann man sich durch das Wasser nicht anstecken und Bewegung an der frischen Luft und viel Sonne sind günstige Einflussfaktoren für das Immunsystem“, sind sich der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig und der zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorsky einig. Beide möchte die Wiener Frei- und Hallenbäder mit Ende Mai aufsperren.

Becken-Management
Wie aus der Stadtregierung zu hören war, sei dies jedoch mit Einschränkungen im Angebot und einer maximalen Anzahl an Badegästen bzw. in den Schwimmbecken verbunden. Dies soll unter anderem via „Becken-Management“ kontrolliert werden. Ferner werden Mitarbeiter der Wiener Bäder die Gäste auf die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen aufmerksam machen.

Saunas bleiben jedoch erstmal geschlossen und ob man Rutschen und andere Erlebnisangebote nutzen dürfen wird, bleibe noch abzuwarten. Sportarten wie Volleyball, Fußball, Tennis oder Minigolf soll man jedoch in allen Bädern ausüben dürfen.

1-2-3-Tageskartentarif
Durch die Begrenzung der Anzahl an Badegästen werden Eintrittskarten im Vorverkauf angeboten werden. Das „First-Come-First-Serve“-Prinzip solle nicht bevorzugt werden. Auch eine digitale Übersicht, in welchen Bädern es noch Platz gibt, soll eingeführt werden.

„Das wird für uns eine Saison, wie es sie noch nie gegeben hat. Das heißt, es wird laufend evaluiert, wie die Öffnung funktioniert und die Situation wird auch immer wieder den aktuellen Vorgaben des Bundes angepasst“, so Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky.

Auch bezüglich der Preise soll es diesen Sommer zu Änderungen kommen. Die Stadt möchte hier jedoch auf „einfach Modelle“ setzen. „Das ist nötig, da eine uneingeschränkte Nutzung der von der MA 44 betriebenen Bäder und der dortigen Infrastruktur nicht garantiert werden kann“, so Luwdig und Czernohorsky.

Es wurde ein 1-2-3-Tageskartentarif vorgestellt: Kinder zahlen einen Euro; Jugendliche, Saisongäste und Inhaber einer Bäderlegitimationskarte zahlen zwei Euro und Erwachsene zahlen drei Euro Eintritt.