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Erneut Bombenalarm! Bahnhof und Berufsschule evakuiert

Erneut Bombenalarm! Bahnhof und Berufsschule evakuiert
FOTO: wikimedia/TheRunnerUp/EPA-EFE/CHRISTIAN BRUNA
2 Min. Lesezeit |

Die Serie an Bombendrohungen in Österreich reißt trotz der Ermittlung eines Verdächtigen in der Schweiz nicht ab. Am neuesten war der Bahnhof Zeltweg das Ziel, der am Dienstagmorgen nach einer per E-Mail übermittelten Drohung evakuiert wurde.

Erneute Drohung

Gegen 6.00 Uhr am Dienstag erreichte die Landespolizeidirektion Steiermark die jüngste Drohung. Diese glich in ihrer Form vorhergehenden E-Mails, wies jedoch leicht abgewandelte Formulierungen auf. Daraufhin wurde der gesamte Bahnhof Zeltweg gesperrt und evakuiert. Sprengstoffexperten untersuchen derzeit das Gelände sorgfältig, um mögliche Gefahrenquellen zu identifizieren.

Der Zugverkehr auf der Südbahnstrecke wurde unterbrochen. Fernverkehrszüge warten die Sperre ab, während ein Ersatzbusservice den Nahverkehr übernimmt.

Polizei warnt vor Nachahmern

Es bleibt offen, ob diese Drohung mit den 27 bisherigen Drohmails in Österreich zusammenhängt. Erst kürzlich identifizierte die Polizei einen 20-jährigen Schweizer als möglichen Verdächtigen. Jedoch ist ungeklärt, ob dieser nach Österreich ausgeliefert wird.

Die Berufsschule in Eibiswald musste am Montag aufgrund einer separaten Drohung evakuiert werden. Diese Nachricht, die sich auf der Innenseite einer WC-Tür befand, war in ihrem Wortlaut wiederum einzigartig. Der Vorfall begann mit der Entdeckung durch einen Schüler, der die Schulleitung alarmierte. Die Schule konnte nach zwei bis drei Stunden wieder sicher freigegeben werden.

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Die Serie von Drohmails, die in den letzten Wochen einging, führte landesweit zu aufwendigen Polizeieinsätzen und erheblichen Sicherheitsmaßnahmen. Die Polizei warnt vor Nachahmern, da jede Drohung strafrechtliche Konsequenzen, einschließlich möglicher Haftstrafen, nach sich ziehen kann. Zudem drohen erhebliche finanzielle Belastungen für die Verantwortlichen, wenn die Drohung absichtlich verbreitet wurde.