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Österreich

ESC 2026: Nur diese zwei Städte sind noch im Rennen!

ESC 2026: Nur diese zwei Städte sind noch im Rennen!
FOTO: EPA/GEORGIOS KEFALAS
3 Min. Lesezeit |

Das Rennen um den ESC 2026 ist entschieden – zumindest teilweise. Nur zwei österreichische Städte kämpfen noch um die prestigeträchtige Veranstaltung.

Der Eurovision Song Contest 2026 wird in einer von zwei österreichischen Städten ausgetragen: Wien oder Innsbruck haben sich als einzige Kandidaten um die Austragung des internationalen Musikwettbewerbs beworben, wie Ö3 am Donnerstag bekannt gab. Während die Wiener Stadthalle als Favorit für den Austragungsort gilt, sieht man auch in der Tiroler Landeshauptstadt optimistisch in die Zukunft.

Innsbrucks Bewerbung

Innsbruck punktet mit einem vielseitigen Infrastrukturangebot: Die Olympiahalle, das Tivoli-Stadion, die kleine Eishalle sowie der Eisring bilden nach Ansicht von Bürgermeister Anzengruber ein Gesamtpaket, das sämtliche ESC-Anforderungen erfüllt – und darüber hinausgeht. Anzengruber verweist zudem auf die Ähnlichkeit Innsbrucks mit früheren Gastgeberstädten wie Basel in der Schweiz, Malmö in Schweden oder Liverpool in Großbritannien – allesamt Orte mit internationalem Renommee, die dennoch überschaubar und zugänglich geblieben sind. Die Stadt betont vor allem die touristische Attraktivität und das kompakte Stadtbild, hat jedoch bisher keine detaillierten finanziellen Kalkulationen veröffentlicht.

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Wien setzt auf bewährte Infrastruktur

Die Bundeshauptstadt kann in ihrer Bewerbung auf die Erfahrung als Gastgeber des ESC 2015 bauen. Mit der Wiener Stadthalle, die eine Kapazität von 16.000 Zuschauern bietet, einem dichten Hotelnetzwerk und der hervorragenden internationalen Anbindung durch den Flughafen Wien-Schwechat, verfügt die Stadt über wesentliche Vorteile. Wien verweist in seiner Bewerbung auch auf die positiven wirtschaftlichen Effekte der letzten Austragung, hält sich mit konkreten Budgetzahlen für 2026 jedoch noch zurück.

Entscheidung

Andere potenzielle Bewerber haben ihre Kandidatur zurückgezogen. Während Graz aufgrund der finanziellen Belastung absagte, scheiterten die oberösterreichischen Städte Linz und Wels an den technischen Spezifikationen. Welcher der beiden verbliebenen Kandidaten letztendlich den Zuschlag erhält, bleibt vorerst ungewiss. Die Bewerberstädte müssen ihre vollständigen Unterlagen bis spätestens 4. Juli beim ORF einreichen. Mitte August soll dann die Entscheidung über den Austragungsort fallen. Für alle beteiligten Städte gilt ein umfassendes Vertraulichkeitsgebot.

Die finanziellen Dimensionen spielten bei den Absagen eine entscheidende Rolle. In Graz hätten sich die erwarteten Ausgaben auf fast 30 Millionen Euro belaufen – eine Summe, welche die Stadt nicht alleine stemmen wollte. Bei Linz und Wels scheiterte die Bewerbung neben den technischen Anforderungen an den im Vergleich zu 2015 deutlich gestiegenen Kosten, die von den Städten als „unsachgemäß hoch“ bezeichnet wurden. Besonders die Halleninfrastruktur mit spezifischen Vorgaben zu Deckenhöhen, Hängepunkten und bühnentechnischen Voraussetzungen stellte eine Hürde dar, während organisatorische und logistische Aspekte als unproblematisch eingestuft wurden.

Das Finale des bedeutendsten Musikwettbewerbs Europas wird entweder am 16. oder am 23. Mai 2026 stattfinden.

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KO KOSMO-Redaktion
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